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Aruna
BeitragVerfasst am: 10. Aug 2025 10:37    Titel:

TomS hat Folgendes geschrieben:
Ja.

Genügend Materie und Zeit vorausgesetzt, kann ein Schwarzes Loch beliebig groß werden.


das hat ja niemand bestritten, die Frage war, wie groß es in begrenzter Zeit werden kann...
TomS
BeitragVerfasst am: 10. Aug 2025 09:46    Titel:

Ja.

Genügend Materie und Zeit vorausgesetzt, kann ein Schwarzes Loch beliebig groß werden.

Letztlich geht es sogar ohne Materie; es sind Vakuum-Lösungen der ART bekannt, in denen eine spezielle Form von Gravitationswellen – sogenannte Brill-Wellen – zu einem Schwarzen Loch kollabieren.
willyengland
BeitragVerfasst am: 10. Aug 2025 09:17    Titel:

Ok, also gibt es kein physikalisches Gesetz, das beliebig große SL verhindert.
Es ist eher eine praktische Grenze, weil kein Material mehr in der Nähe ist.
Im Prinzip könnte es aber auch SL mit 100 Billiarden Sonnenmassen geben.
DrStupid
BeitragVerfasst am: 09. Aug 2025 20:15    Titel:

TomS hat Folgendes geschrieben:
Allerdings liefert die Eddington-Grenze keine prinzipielle Obergrenze, lediglich eine für diesen speziellen Prozess.


Nicht einmal dafür: https://www.nature.com/articles/s41550-024-02402-9
TomS
BeitragVerfasst am: 09. Aug 2025 18:07    Titel:

Allerdings liefert die Eddington-Grenze keine prinzipielle Obergrenze, lediglich eine für diesen speziellen Prozess. Für Verschmelzungen gibt es wohl keine derartige Obergrenze.
Günther
BeitragVerfasst am: 09. Aug 2025 18:02    Titel:

Dagegen spricht, dass die Gezeitenkraft am Ereignishorizont proportional zu 1/M² ist.
Ixbalanque
BeitragVerfasst am: 09. Aug 2025 16:54    Titel:

Hi,
ich habe dazu eine Frage: Kann die Akkretionsscheibe bei sehr großen schwarzen Löchern nicht instabil werden, da deren innere Bereiche in der Nähe des Ereignishorizonts spaghettisiert werden?

Grüße
willyengland
BeitragVerfasst am: 09. Aug 2025 12:23    Titel:

Andreas Müller erklärt etwas dazu auf "Urknall, Weltall und das Leben":

Wie groß ist das größte Schwarze Loch? • Akkretionstheorie • Eddington-Grenze |
https://www.youtube.com/watch?v=DXsMmuWzc1I
(11 min)

Der Strahlungsdruck verhindert, dass das SL immer mehr Masse aufnimmt. Man hat eine maximale Rate, die sog. Eddington Rate. Das ergibt so etwa 20 Sonnenmassen/Jahr.
Multipliziert mit dem Alter des Universums kommt man so auf einen maximalen Wert.

Hier wird ein SL beschrieben, was laut Wikipedia 40 Mrd Sonnenmassen hat:
https://de.wikipedia.org/wiki/TON_618
DrStupid
BeitragVerfasst am: 08. Aug 2025 19:34    Titel: Re: Theoretische Massenobergrenze SL

willyengland hat Folgendes geschrieben:
Warum gibt es so eine Grenze?


In der Quelle, die am Ende des Artikels verlinkt ist, finde ich nichts von so einer Obergrenze. Stattdessen ist davon die Rede, dass der Gravitationslinseneffekt eine Obergrenze für die Masse dieses speziellen Schwarzen Loches liefert und die liegt 1,5 Standardabweichungen über dem Wert, den man aufgrund der Korrelation zwischen der Geschwindigkeitsverteilung im Inneren der Galaxie und der Masse des zentralen Schwarzen Loches erwarten würde.
willyengland
BeitragVerfasst am: 08. Aug 2025 15:50    Titel: Theoretische Massenobergrenze SL

Es geht gerade durch die Medien, dass mal wieder das schwerste SL entdeckt wurde.
s. z.B.
https://www.scinexx.de/news/kosmos/astronomen-entdecken-schwerstes-schwarzes-loch/

"Mit rund 36 Milliarden Sonnenmassen liegt es nahe der theoretischen Massenobergrenze für supermassereiche Schwarze Löcher."

Warum gibt es so eine Grenze? Was hindert das SL noch mehr Masse aufzunehmen?

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