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| A.T. |
Verfasst am: 29. Mai 2025 08:36 Titel: |
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| LeiderAusbildungStattStud hat Folgendes geschrieben: | | Wenn die Kraft des letzten Gliedes bei einer einzigen wirkenden Kraft 0N ist, die Kette sich aber im Weltraum bewegt, wie kann es dann sein, dass die Beschleunigung des letzten Gliedes 0 ist, wenn es sich ja gebunden an die Kette mit der Beschleunigung des ersten Gliedes 10kN bewegt? | Die 0N hast du ganz am hinteren Ende des letzten Glides, wo nix mehr dahinter ist. Am vorderen Ende des letzten Glides hast du noch F=m_glied * a |
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| LeiderAusbildungStattStud |
Verfasst am: 29. Mai 2025 08:17 Titel: |
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| Danke, dass sich die Kraft bis zum letzten Glied auf 0 aufteilt macht mir schon mehr Sinn. Wenn dann eine gleiche Gegenkraft wirkt, wirkt auf jedes Kettenglied genau 10kN. Perfekt. Die einzige Frage die ich jetzt noch dazu habe ist: Wenn die Kraft des letzten Gliedes bei einer einzigen wirkenden Kraft 0N ist, die Kette sich aber im Weltraum bewegt, wie kann es dann sein, dass die Beschleunigung des letzten Gliedes 0 ist, wenn es sich ja gebunden an die Kette mit der Beschleunigung des ersten Gliedes 10kN bewegt? |
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| A.T. |
Verfasst am: 28. Mai 2025 22:21 Titel: Re: Belastung einer Kette |
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| LeiderAusbildungStattStud hat Folgendes geschrieben: |
Ich verstehe es so, dass die Kette von zwei Seiten gespreizt wird einmal vom Gewicht unten und dem Zug des Krans von oben und nicht wie in der Aufgabe, wo nur auf den Zug nach unten eingegangen wird. |
Stell dir eine massive Kette vor, die anfangs kräftefrei im Weltraum schwebt, und betrachte folgende Fälle:
a) Nur am linkten Ende wirkt eine Kraft Zugkraft F. Die ganze Kette beschleunigt nach links gemäß a = F/m. Die Zugkraft nimmt entlang der Kette von links nach rechts ab (von F bis 0), weil immer weniger Kette übrig bleibt, die durch die lokale Zugkraft beschleunigt werden muss.
b) Nur am rechten Ende wirkt eine Kraft Zugkraft F. Die ganze Kette beschleunigt nach rechts gemäß a = F/m. Die Zugkraft nimmt entlang der Kette von links nach rechts zu (von 0 bis F), weil immer mehr Kette dazukommt, die durch die lokale Zugkraft beschleunigt werden muss.
c) Beide Kräfte aus a) und b) wirken gleichzeitig. Die Beschleunigung ist 0. Der Verlauf der Zugkraft entlang der Kette ist die Summe der Zugkraftverläufe aus a) und b), und damit konstant F in der ganzen Kette.
Der Punkt ist: Eine Kraft F alleine, erzeugt keine Zugkraft von F im ganzen Körper, daher können zwei gleiche aber entgegengesetzte Kräfte auch nicht 2*F erzeugen. |
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| Mathefix |
Verfasst am: 27. Mai 2025 14:37 Titel: |
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Warum so umständlich?
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| willyengland |
Verfasst am: 27. Mai 2025 13:41 Titel: |
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Die Haltekraft ist keine zusätzliche Belastung, sondern die Antwort auf die Gewichtskraft.
Kraft = Gegenkraft
Nach deiner Argumentation würde auf deine Hand eine Kraft von 20 N wirken, wenn du ein 10 N Gewicht hältst. |
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| LeiderAusbildungStattStud |
Verfasst am: 27. Mai 2025 10:10 Titel: |
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| Naja. Beide werden wohl 10.000 N anzeigen. Aber ist es nicht so, dass auf die Kette trotzdem 2*10.000N wirken? Bzw. wie kann es sein, dass auf die Kette nur 10.000 N Gewichtskraft wirken? Liegt die Gegengewichtskraft wirklich nur in der Struktur des Kranes? Müsste die Gegengewichtskraft nicht auch mit vollen 10.000N auf die Kette wirken und sich dann auf die Struktur des Kranes aufteilen? |
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| willyengland |
Verfasst am: 27. Mai 2025 09:30 Titel: |
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Stell dir vor, du bringst unterhalb des Kettengliedes eine Federwaage an.
Was zeigt sie an? 10.000 N
Jetzt bringst du zusätzlich auch oberhalb eine Federwaage an.
Was zeigen beide Waagen nun an? |
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| LeiderAusbildungStattStud |
Verfasst am: 26. Mai 2025 16:15 Titel: Belastung einer Kette |
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Meine Frage: Hallo, komme ich gleich zur Sache: Es geht um die letzte Aufgabestellung auf diesem Dokument: https://docs.google.com/document/d/1mmSxOSIQf-RQxfS_vOzWZNXs1c3A-W8Tdx4n2XV3M-k/edit?usp=drivesdk
Die Aufgabe ist laut Berufsschullehrer so richtig gelöst. Die Kraft teilt sich auf die zwei Seiten eines Kettengliedes auf. Man soll den benötigten Durchmesser der beiden Querschnitte ausrechnen.
So: mir ist aber aufgefallen, dass es wie im Bild nicht nur die Gewichtskraft der 10000N Hebegewicht gibt, sondern auch die 10000 N die der Kran stemmen muss damit sich die Kräfte aufheben und das Gewicht in der Luft ruhig bleibt. Ist die Aufgabe damit nicht grundlegend falsch? Letztendlich müsste man doch mit einer Gesamtkraft von 20kN rechnen oder nicht? Damit die Kette auch die Anforderung der Zugkraft erfüllt bräuchte man dann auch größere Querschnittsflächen, doppelt so groß?
Meine Ideen: Ich verstehe es so, dass die Kette von zwei Seiten gespreizt wird einmal vom Gewicht unten und dem Zug des Krans von oben und nicht wie in der Aufgabe, wo nur auf den Zug nach unten eingegangen wird.
Nicht dass ich viel von Berufsschulen erwarten würde aber ich bin mir doch etwas unsicher dabei. |
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