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Nachricht |
| A.T. |
Verfasst am: 03. März 2025 08:14 Titel: Re: Reibungsarbeit und Energiespeicherung beim Elektroauto |
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| WilfriedKuhnFan hat Folgendes geschrieben: | Meine Frage:
Die Formel für die Haftreibungskraft, welche ja der Bewegung entgegengesetzt ist, ist F=Fg×k, mit Fg als Gewichtskraft und k als Haftreibungskoeffizient.
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1) Das ist die Formel für die maximal mögliche Haftreibungskraft. Die tatsächliche Haftreibungskraft liegt irgendwo zwsichen 0 und diesem Maximum.
2) Die Haftreibungskraft ist nicht unbedingt der Bewegung des Autos entgegengesetzt, sondern der lokalen Richtung des Gleitens, das ohne Haftung passieren würde. Bei den Rädern die durch den Motor angetrieben werden, wirkt die Haftreibungskraft nach vorn, und ist die externe Antriebskraft.
| WilfriedKuhnFan hat Folgendes geschrieben: |
Bei Straßen ist dieser etwa 0,9. Gegeben sei nun ein E-Auto der Masse 1,75t und Reichweite 600km.
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Die Reichweite hängt von Verlusten ab. Die Haftreibungskraft erzeugt aber keine Verluste. Du musst den Rollwiderstand betrachten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rollwiderstand
Aber vor allem den Luftwiderstand:
https://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%B6mungswiderstand |
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| ML |
Verfasst am: 02. März 2025 23:09 Titel: Re: Reibungsarbeit und Energiespeicherung beim Elektroauto |
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Hallo,
| WilfriedKuhnFan hat Folgendes geschrieben: | Meine Frage:
Hallo, ich habe eine Frage bezüglich der Arbeit, die beim Fahren mit dem Auto verrichtet wird. Die Formel für die Haftreibungskraft, welche ja der Bewegung entgegengesetzt ist, ist F=Fg×k, mit Fg als Gewichtskraft und k als Haftreibungskoeffizient.
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Bei Haftreibung ist allerdings .
Die wesentlichen Reibungsarbeiten, die ein Auto aufbringen muss, sind
- Luftreibung mit
- Rollreibung mit
und irgendwelche inneren Reibungen im Auto.
Hinzu kommen dann noch elektrische Verluste verursacht durch den Innenwiderstand der Batterie und Ohmsche Verluste in den Leitungen.
Hubarbeit zur Überwindung von Höhen treten auch auf; die bekommst Du aber teilweise wieder zurück.
Viele Grüße
Michael
PS: Bei der Beschreibung von Haft- und Gleitreibung gibt es einen strukturellen Unterschied: Haftreibung wird mit einem Kleinerzeichen beschrieben , Gleitreibung mit einem Gleichheitszeichen . |
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| ML |
Verfasst am: 02. März 2025 23:05 Titel: Re: Reibungsarbeit und Energiespeicherung beim Elektroauto |
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| DrStupid hat Folgendes geschrieben: |
Indem der Fahrer nicht ständig auf die Bremse tritt. Die Rollreibung ist viel kleiner als die Haftreibung und gegenüber Luftwiderstand und Verlusten in Motor und Getriebe eher vernachlässigbar. |
Beim Vorliegen von Haftreibung ist die mechanische Arbeit ohnehin nicht allzu groß  |
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| DrStupid |
Verfasst am: 02. März 2025 19:16 Titel: Re: Reibungsarbeit und Energiespeicherung beim Elektroauto |
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| WilfriedKuhnFan hat Folgendes geschrieben: | | Nun speichert ein E Auto aber kaum mehr als 100kW. Wie kann es dann trotzdem eine Reichweite dieser Größenordnung haben? |
Indem der Fahrer nicht ständig auf die Bremse tritt. Die Rollreibung ist viel kleiner als die Haftreibung und gegenüber Luftwiderstand und Verlusten in Motor und Getriebe eher vernachlässigbar. |
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| WilfriedKuhnFan |
Verfasst am: 02. März 2025 18:39 Titel: Reibungsarbeit und Energiespeicherung beim Elektroauto |
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Meine Frage: Hallo, ich habe eine Frage bezüglich der Arbeit, die beim Fahren mit dem Auto verrichtet wird. Die Formel für die Haftreibungskraft, welche ja der Bewegung entgegengesetzt ist, ist F=Fg×k, mit Fg als Gewichtskraft und k als Haftreibungskoeffizient. Bei Straßen ist dieser etwa 0,9. Gegeben sei nun ein E-Auto der Masse 1,75t und Reichweite 600km. Nach der Formel für Arbeit W=F×s gilt dann W=Fg×k×s=1750kg×9,81m/s²×0,9×600000m=9270450000J=2575,33kWh. Nun speichert ein E Auto aber kaum mehr als 100kW. Wie kann es dann trotzdem eine Reichweite dieser Größenordnung haben?
Meine Ideen: - |
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