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| Thüringer Tüftler |
Verfasst am: 09. Sep 2024 17:05 Titel: |
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Vielen Dank für die weitere Antwort. Allerdings ist meine Frage damit noch nicht beantwortet. Um zu verstehen, um was es eigentlich geht, habe ich mal eine Skizze entworfen:
Wenn hochfrequente Wellen auf einen Leiter treffen, wirkt der Skin-Effekt. Dadurch fließen in einen Leiter Ströme auch in entgegengesetzte Richtungen. Wird die Freqenz aber klein, so wirkt der Skin-Effekt nicht mehr. Trifft nun eine zirkular polarisierte Welle auf solch eine Spule ohne Eisenkern, so verschiebt das elektrische Feld die Elektronen so wie in meiner Skizze dargestellt. Vergeht eine kurze Zeit innerhalb der Kreisfrequenz, so hat sich das elektrische Feld weitergedreht. Dabei müßte es die Elektronen weiter im Kreis geschoben haben, wie in meiner Skizze dargestellt. Also müßte diese zirkular polarisierte Welle die Elektronen spiralförmig in Richtung Ende der Spule verschieben. Ist diese Überlegung richtig? |
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| Kurt |
Verfasst am: 02. Sep 2024 13:32 Titel: |
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| Thüringer Tüftler hat Folgendes geschrieben: | | Erstmal vielen Dank für die Antwort. Mir ging es aber um eine ganz andere Frage. Ich hatte den Gedanken, ob man eine Wendelantenne nicht zweckentfremdet zur Energieübertragung nutzen könnte. Vielleicht sollte ich statt Wendelantenne besser sagen: eine Spule ohne Eisenkern. Wenn das Magnetfeld nicht im Inneren der Spule entsteht, sondern als zirkular polarisierte Welle einfällt, so müssten die Elektronen immer zu einer Seite "gedrückt" werden, und dadurch spiralförmig an das eine Ende der Spule geschoben werden. Ist mein Gedankengang richtig oder wo liegt der Fehler? |
Ich vermute das du dir unter "Welle" ein real existierendes "Ding" vorstellst.
Das ist nicht OK, Grund: "die Welle" an sich gibt es nicht.
Es ist einfach eine Bezeichnung für wiederkehrende Zustände im Medium.
Die "Wellenlänge" ergibt sich aus dem räumlichen Umstand wo sich gleiche Umstände befinden, erzeugt wurden, gesendet wurden und ist abhängig von der Frequenz und der Ausbreitungsgeschwindigkeit im Medium.
Die Frequenz des Signals ergibt sich aus: gleiche Umstände pro Zeiteinheit, also Sekunde.
Nicht die Welle reist, sondern die Umstände.
Auf der Empfangsseite wird auch keine Welle empfangen, sondern die einzelnen Umstände. Daraus folgt dann eine resonante Schwingung die auf der Laufzeit auf den Antennendipollängen aufbaut.
Die Umstände wechseln ständig, heisst: es liegt Wechselspannung an.
Man kann, mit Hilfe von Dioden, diese gleichrichten und verwenden.
Erfordert aber eine hohe Sendeleistung weil die Ausbeute ziemlich mau ist.
Einen statischen Zustand auf Antennen gibt es nicht.
Kurt |
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| Thüringer Tüftler |
Verfasst am: 02. Sep 2024 12:37 Titel: |
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| Erstmal vielen Dank für die Antwort. Mir ging es aber um eine ganz andere Frage. Ich hatte den Gedanken, ob man eine Wendelantenne nicht zweckentfremdet zur Energieübertragung nutzen könnte. Vielleicht sollte ich statt Wendelantenne besser sagen: eine Spule ohne Eisenkern. Wenn das Magnetfeld nicht im Inneren der Spule entsteht, sondern als zirkular polarisierte Welle einfällt, so müssten die Elektronen immer zu einer Seite "gedrückt" werden, und dadurch spiralförmig an das eine Ende der Spule geschoben werden. Ist mein Gedankengang richtig oder wo liegt der Fehler? |
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| Kurt |
Verfasst am: 29. Aug 2024 09:26 Titel: Re: Gleichstrom aus Wendelantenne |
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| Thüringer Tüftler hat Folgendes geschrieben: | Meine Frage:
Wenn eine zirkular polarisiert Welle auf eine Wendelantenne trifft, müsste an den Enden auch eine Gleichspannung entstehen.
Meine Ideen:
Grundvoraussetzung für diese Überlegungen ist, dass die Wellenlänge der einfallenden Welle so groß ist:
1. Größer als der Durchmesser der Wendelantenne
2. Leiter so dünn, dass der Skin-Effekt nicht zum Tragen kommt.
Bei einer linear polarisierten Welle oszilieren ja die Elektronen bei einen Auftreffen auf einen Leiterin hin und her. Eine zirkular polarisiert Welle wird ja als Überlagerung zweier linear polarisieren Wellen aufgefasst, die 90 Grad zueinander verdreht sind. Als müssten die Elektronen sozusagen in einer Kreisbahn oszilieren. Deshalb müssten die Elektronen dann in einer Wendelantenne spiralförmig zu einen Ende der Wendelantenne verschoben werden. |
Eine Wendelantenne wird in zwei unterschiedlichen Arten verwendet.
1) als verkürztes Stück Draht.
2) Als Richtantenne.
Da ist sie eigentlich nichts anderes als eine Jagiantenne.
Die einzelnen "Stäbe" (es sind quasi Direktoren) müssen gegeneinander versetzt sein damit die sich dauernd drehende Polarisation der einkommenden "Wellen" passen.
Mehr ist da nicht, also quasi eine verwundene Jagiantenne, angepasst an die sich dauern verändernde Polarisation.
Kurt
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| Thüringer Tüftler |
Verfasst am: 28. Aug 2024 13:17 Titel: Gleichstrom aus Wendelantenne |
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Meine Frage: Wenn eine zirkular polarisiert Welle auf eine Wendelantenne trifft, müsste an den Enden auch eine Gleichspannung entstehen.
Meine Ideen: Grundvoraussetzung für diese Überlegungen ist, dass die Wellenlänge der einfallenden Welle so groß ist: 1. Größer als der Durchmesser der Wendelantenne 2. Leiter so dünn, dass der Skin-Effekt nicht zum Tragen kommt. Bei einer linear polarisierten Welle oszilieren ja die Elektronen bei einen Auftreffen auf einen Leiterin hin und her. Eine zirkular polarisiert Welle wird ja als Überlagerung zweier linear polarisieren Wellen aufgefasst, die 90 Grad zueinander verdreht sind. Als müssten die Elektronen sozusagen in einer Kreisbahn oszilieren. Deshalb müssten die Elektronen dann in einer Wendelantenne spiralförmig zu einen Ende der Wendelantenne verschoben werden. |
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