| TomS |
Verfasst am: 27. Apr 2024 10:56 Titel: |
|
Es gibt die allgemeine Regel für die Gaußsche Fehlerfortpflanzung, wenn voneinander unabhängige, fehlerbehaftete Messgrößen x1, x2 … vorliegen, und wenn daraus auf den Fehler einer Funktion
geschlossen werden soll:
Dabei wird f nach jeder Variablen abgeleitet, jede Ableitung an der Stelle des Messwertes ausgewertet, über die Quadrate summiert und zuletzt die Wurzel gezogen.
Liegt nur eine zu messende Größe vor, so reduziert sich das auf
Bei dir ist x der Durchmesser, f der Radius, also
Spannender wäre der Fall, dass du das Volumen betrachtest, wobei x wieder der Durchmesser und y die Höhe wäre. Dann gilt
Nun musst du einmal nach x und einmal nach y ableiten und die allgemeine Formel verwenden.
Wenn du "Fehlerfortpflanzung" googelst, findest die Formeln und Beispiele. |
|
| Totalbeginner |
Verfasst am: 27. Apr 2024 08:21 Titel: Statistische Unsicherheit Radius |
|
Meine Frage: Hallo Leute, ich bin als nicht-Physik Student zum ersten Mal mit Fehlerrechnung konfrontiert und hätte eine Frage. Für ein Experiment haben wir mit einem Messmikroskop Werte für den durchschnittlichen Durchmesser einer Kapillare bestimmt. Meine Frage dazu ist: wenn ich den Radius ermitteln möchte mit der entsprechenden Unsicherheit, kann ich einfach die Unsicherheit des Durchmessers nehmen, oder müsste ich die Unsicherheit des Durchmessers durch zwei teilen?
Meine Ideen: Ich habe bereits den Mittelwert und die Abweichung des Mittelwertes für den Durchmesser für sämtliche Kapillaren berechnet, nur bei diesem letzten Schritt bin ich unsicher, ob ich meine errechneten Unsicherheiten einfach so verwenden kann, oder mit diesen weiter rechnen muss. Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar:) |
|