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| Artur |
Verfasst am: 20. Dez 2023 14:19 Titel: |
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| Ja, ich sehe es, danke. Und stimmt, wenn man über das Produkt geht, wird der Widerspruch ganz klar... spannend. |
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| TomS |
Verfasst am: 20. Dez 2023 13:02 Titel: |
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Ich denke, du hast das etwas falsch verstanden. Bei x und y handelt es sich um zwei verschiedene Eigenschaften. Wenn zum Beispiel y sicher vorliegt, also y = +1, dann sagt dies nichts über x aus, d.h. x = +1 und x = -1 sind beide möglich.
Außerdem wird gerade nicht verwendet, dass sowohl x als auch y beide gemessen werden können.
Ich löse mal in dem anderen Beitrag auf, es soll ja in Richtung Quantenmechanik vorangehen. |
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| Artur |
Verfasst am: 20. Dez 2023 11:57 Titel: |
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Das Rätsel in der FAQ ist interessant. Ich versuche mal mein Glück.
Wenn xyy, yxy und yyx immer positiv, xxx dagegen immer negativ gemessen würden, wäre das paradox aus folgendem Grund:
Am Beispiel xyy (yxy und yyx analog):
Fall 1: Alle Einzeleigenschaften in xyy liegen vor (1*1*1 = 1). Dann müsste auch möglich sein, dass xxx positiv gemessen werden kann (gem. Definition der Gesamteigenschaft gilt für xxx dann 1*-1*-1 = +1)
Fall 2: Nur x liegt vor in xyy (1*-1*-1=1). Dann kommt also der Fall xxx derart vor, dass alle Einzeleigenschaften vorliegen (gem. Definition der Gesamteigenschaft gilt für xxx dann 1*1*1 = +1)
Fall 3: Ein y liegt in xyy vor (z.B. -1*1*-1), was ebenfalls eine Gesamteigenschaft mit nur einem x zulässt.
Obwohl xxx möglich sein muss (eben weil xyy, yyx und yxy existieren), wird es nicht gemessen. Wahrscheinlich ist das das Paradoxon.
(Ist aber nur eine Vermutung..) |
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| TomS |
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| TomS |
Verfasst am: 19. Dez 2023 14:53 Titel: |
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| Rolf123 hat Folgendes geschrieben: | | Ich dachte für den Nachweis der spukhaften Fernwirkung, gab es 2022 den Nobelpreis. |
Nun, für mehr als nur das. Das Prinzip der Verschränkung, Bell-artige Zustände und die "spukhafte Fernwirkung" sind seit Jahrzehnten bekannt.
Bisherige Bell-Experimente liefen auf eine Prüfung der Bellschen Ungleichung hinaus. Zeilinger et al. haben jedoch erstmalig einen Zustand mathematisch konstruiert, experimentell präpariert und gemessen, bei dem eine geeignete Kombination von Messungen an einem System und daher völlig ohne statistische Argumente diese Eigenschaft der Quantenmechanik zeigt: sie ist nachweislich nicht zugleich lokal und realistisch.
Ich schreibe bei Gelegenheit mal was dazu. |
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| TomS |
Verfasst am: 19. Dez 2023 14:48 Titel: |
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| Rolf123 hat Folgendes geschrieben: | | Ich dachte beide Teilchen sind in einer Superposition und die Zustände nicht defíniert, bis eine Messung stattfindet. |
Stimmt. |
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| TomS |
Verfasst am: 19. Dez 2023 14:46 Titel: |
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| Bitte Kurt am besten ignorieren. |
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| Rolf123 |
Verfasst am: 19. Dez 2023 14:11 Titel: |
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| Ich dachte für den Nachweis der spukhaften Fernwirkung, gab es 2022 den Nobelpreis. Ich bin nun etwas verwirrt. |
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| Rolf123 |
Verfasst am: 19. Dez 2023 13:38 Titel: |
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| Ich dachte beide Teilchen sind in einer Superposition und die Zustände nicht defíniert, bis eine Messung stattfindet. Wenn die Zustände beider Teilchen direkt bei der Verschränkung festliegen würden, dann gäbe es doch auch keine spukhafte Fernwirkung. |
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| DrStupid |
Verfasst am: 19. Dez 2023 12:37 Titel: |
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| Rolf123 hat Folgendes geschrieben: | | Ich dachte der Zustand wird bei der Messung festgelegt. |
Im Prinzip schon, aber es gibt hier nicht nur eine Messung. |
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| Rolf123 |
Verfasst am: 19. Dez 2023 12:13 Titel: |
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| Ich dachte der Zustand wird bei der Messung festgelegt. |
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| TomS |
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| Rolf123 |
Verfasst am: 19. Dez 2023 08:46 Titel: Spukhafte Zeitwirkung statt Fernwirkung? |
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Hallo zusammen,
vorab: ich bin kein Physiker, nur von den Erkenntnissen der Quatenphysik fasziniert. Sollte ich totalen Stuss von mir geben, oder mein Gedanke bereits zig mal diskutiert wurde, bitte ich um Nachsicht.
Ich hatte einen Gedanken, der die spukhafte Fernwirkung erklären könnte. Vor einigen Tagen, habe ich einen Bericht zu einem Experiment gesehen, bei dem man Teilchen über die Zeit verschränkt hat, mit dem Ergebnis, dass sich Licht wohl rückwärts durch die Zeit bewegen könne. (https://www.nature.com/articles/s41567-023-01993-w)
Dadurch kam ich auf folgenden Gedanken:
Ich kenne das Experiment zur Verschränkung folgendermaßen:
Wir verschränken zwei Teilchen (A und B) und trennen sie räumlich voneinander. Wir messen den Zustand von Teilchen A, worauf Teilchen B unmittelbar den gegensätzlichen Zustand annimmt.
Könnte es sein, dass der gemessene Zustand von Teilchen A zurück durch die Zeit reist, bis zum Zeitpunkt der Verschränkungen, dabei den Zustand von Teilchen B definiert, und dieser Zustand von Teilchen B, von der Vergangenheit zurück in die Gegenwart reist? Dann hätte man aus Sicht der Gegenwart eine spukhafte Fernwirkung, in Wirklichkeit wäre es aber eine spukhafte Zeitwirkung. |
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