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Lena08122023
BeitragVerfasst am: 08. Dez 2023 10:47    Titel:

Vielen Dank für deine Antwort Thumbs up! Was du erzählst ergibt schon Sinn... Da hatte mir das wohl zu einfach vorgestellt grübelnd
DrStupid
BeitragVerfasst am: 08. Dez 2023 10:00    Titel: Re: Zeitabhängigkeit einer Lösemittelsättigung

Lena08122023 hat Folgendes geschrieben:
Je höher der Dampfdruck ist, desto schneller geht auch Lösemittel in die Gasphase über. Die Frage ist nur wie schnell? Ich nehme an, je mehr Lösemittel bereits in der Gasphase ist, desto langsamer verläuft der Übergang von flüssig zu dampfförmig. Es ist also ein nicht linearer Prozess.


Die Geschwindigkeit, mit der sich das Gleichgewicht einstellt, ist hier nicht entscheidend. Du kannst davon ausgehen, dass es an der Phasengrenze ein Gleichgewicht gibt. Entscheidend ist, wie es dann weiter geht. Innerhalb der laminaren Grenzschicht erfolgt der Abtransport des Dampfes durch Diffusion. Danach dominiert die Konvektion. Das Ganze hängt sehr stark von der Luftströmung und der Geometrie der Oberfläche ab. Wenn es dafür überhaupt Formeln gibt, dann können die nur unter ganz bestimmtenn Randbedingungen gelten. Vielleicht kann man es mit einer strömungsmechanischen Simulation allgemein gerechnen. Aber auch da braucht man empirische Daten zum Verhalten der Grenzschicht.
Lena08122023
BeitragVerfasst am: 08. Dez 2023 09:17    Titel: Zeitabhängigkeit einer Lösemittelsättigung

Meine Frage:
Hallo liebe Physiker,

ich stehe vor folgendem Problem:

Ich möchte gerne die Beladung eines Abgasstroms mit Lösemitteln berechnen, da ich im Abgasrohr selbst keine Messung vornehmen kann. Da durch die Absaugung immer nach und nach Lösemittel mit abgesaugt werden, gehe ich davon aus, dass sich ein Gleichgewicht, das zur vollständigen Sättigung der Luft über der Flüssigphase führen würde, nicht einstellen kann.

Gibt es ein Modell zur Dynamik der Verdunstung?

Meine Ideen:
Ich habe bereits die Sättigungskonzentration berechent:


Stoff: Methanol (Antoineparameter: A=5,20409; B=1581,341 K; C=-33,50 K) (M=32 g/mol)
T: 50 °C = 323,15 K
T_Norm: 273,15 K
p_Norm: 1013,25 mbar















Je höher der Dampfdruck ist, desto schneller geht auch Lösemittel in die Gasphase über. Die Frage ist nur wie schnell? Ich nehme an, je mehr Lösemittel bereits in der Gasphase ist, desto langsamer verläuft der Übergang von flüssig zu dampfförmig. Es ist also ein nicht linearer Prozess.

Vielleicht kann mir jemand von euch zu einem Ansatz verhelfen, oder Literatur empfehlen, in der ich dazu nachlesen kann.

Liebe Grüße

Lena

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