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Thor1975
BeitragVerfasst am: 12. März 2023 13:30    Titel: Re: Verzug von Stahlbauteilen

roycy hat Folgendes geschrieben:
Thor1975 hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage:
Wir beschäftigen uns mit dem Thema Verzug von Stahlbauteilen.
Nach diesem verzug liegen ja immer noch Eigenspannungen vor.

Meine Ideen:
Kein Plan. . .

Das kommt mir alles ein bißchen sehr aufgebauscht vor.
Bei Schweißkonstruktionen glüht man oft "spannungsarm" nach und bei Stahlkonstruktionen hilft punktuelles Erwärmen mit dem Brenner an bestimmmten Stellen um zu richten. Dazu muss man aber sehr viel Werkstatterfahrung haben, um die "richtigen" Stellen zu erkennen.


Prinzipiell ja.
Aber gerade bei rostfreien Stählen bleibt nur das Lösungsglühen und dort erzeugt man ja auch ieder Spannungen durch das schnelle Abschrecken.
Thor1975
BeitragVerfasst am: 12. März 2023 13:11    Titel:

Das bedeutet dann also, dass durch den plastischen Verzug die Eigenspannungen soweit unter die Streckgrenze abgebaut wurden, dass hier ohne eine signifikante Änderung der Umgebungsbedingungen oder Gebrauchsbedingungen kein weiterer Verzug erfolgen Kann?
roycy
BeitragVerfasst am: 12. März 2023 13:11    Titel: Re: Verzug von Stahlbauteilen

Thor1975 hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage:
Wir beschäftigen uns mit dem Thema Verzug von Stahlbauteilen.
Nach diesem verzug liegen ja immer noch Eigenspannungen vor.

Meine Ideen:
Kein Plan. . .

Das kommt mir alles ein bißchen sehr aufgebauscht vor.
Bei Schweißkonstruktionen glüht man oft "spannungsarm" nach und bei Stahlkonstruktionen hilft punktuelles Erwärmen mit dem Brenner an bestimmmten Stellen um zu richten. Dazu muss man aber sehr viel Werkstatterfahrung haben, um die "richtigen" Stellen zu erkennen.
Kurt
BeitragVerfasst am: 12. März 2023 09:46    Titel: Re: Verzug von Stahlbauteilen

Thor1975 hat Folgendes geschrieben:

Nach diesem verzug liegen ja immer noch Eigenspannungen vor.


(relevante) Eigentlich nur dann wenn sich etwas verändert, hier die Temperatur.

Kurt
Thor1975
BeitragVerfasst am: 12. März 2023 09:25    Titel: Verzug von Stahlbauteilen

Meine Frage:
Wir beschäftigen uns mit dem Thema Verzug von Stahlbauteilen. Durch Bearbeitung, oder auch dynamische Beanspruchung, temperaturwechsel etc. können sich in einem Bauteil Spannungen aufbauen die hoch genug sind um es zu verziehen, in dem die anliegenden Eigenspannungen höher sind als die Streckgrenze des Werkstoffes. Ich spreche hier jetzt nicht von auftretenden Belastungsspannungen, sondern tatsächlich von den Eigenspannungen die ohne äußere Belastung im Material herrschen. Sind diese wie gesagt zu hoch lösen sie sich in Form eines plastischen Verzuges. Jetzt meine Frage: Warum verzieht sich nicht beim nächsten Temperaturwechsel alles direkt wieder? Erfolgt der Abbau so weit unter die Streckgrenze, dass erst ein erneuter und deutlicher Eigenspannungsaubau notwendig ist, oder sind die verbliebenen Spannungn noch so hoch, dass sie es gerade eben so nicht schaffen, das Bauteil noch einen Milimeter weiter zu verziehen? Denn dann müsste ja das Bauteil Spannungsmäßig nach dem verzug am Limit sein und sich wenn es dann mechanisch belastet wird, direkt wieder verziehen.
Nach diesem verzug liegen ja immer noch Eigenspannungen vor.

Meine Ideen:
Kein Plan. . .

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