| anonyMark |
Verfasst am: 22. März 2022 18:10 Titel: Leistung in Wärme über Drähte |
|
Die Stadt benötigt in etwa eine elektrische Leistung von 100.000 kW bei 220 Volt (das
ergibt sich aus einer Einwohnerzahl von knapp 100.000 und einem geschützten Leistungsverbrauch
von 1 kW pro Einwohner). Ein Überlandleitungskabel hat einen Durchmesser von 10 cm. Nun nehmen wir törichterweise an, wir müssten diese Leistung über ein solches Kabel aus reinem Kupfer
(spez. Widerstand ca. ρ = 1,7 · 10−6 Ωcm) übertragen. Nach wieviel km wären 50% der Leistung
im Kabel in Wärme umgewandelt worden? Wie heiß würde das Kabel, wenn der thermische Widerstand eines Kabelstückes von 1 m Rth = 0,2K/W betragen würde? Wieso erscheint das Ergebnis so
absurd?
Rk = p * l/a
Lösung :
Damit 50% der Leistung im Kabel in Wärme umgesetzt würde, müsste der Widerstand des Kabels RK gleich sein dem Widerstand aller parallel geschalteter Verbraucher:
Rk = 220^2V^2 / 100.000kW = 0,484mOhm
Frage : Wieso berechnet sich Rk hier nicht wie die oben angegebene Ursrpünglicheformel, wieso muss Rk gleich dem Widerstand aller parallel geschalteter Verbraucher sein ?
LG |
|