| isi1 |
Verfasst am: 20. Sep 2006 09:26 Titel: Re: dynamischer CPU-Aufbau mithilfe von programmierbaren Git |
|
| jostone hat Folgendes geschrieben: | | Nun, was hab ich übersehen, oder wo gibt es so was schon? | Gratuliere, dies ist eine sehr wichtige und geldbringende Erfindung - leider etwas zu spät. Das nennt sich FPGA oder CPLD oder ähnlich und wird in großen Mengen verkauft. Eine der größten Firmen auf diesem Gebiet ist www.XILINX.com , die haben soviele Elemente auf ihren Chips, dass man viele CPUs darauf programmieren kann. Man kann bei den Herstellern auch kostenlos die Entwicklungsprogramme runterladen.
Ich habe CPLDs verwendet, um Ausgabekarten flexibel zu gestalten. in dem Chip ist einerseits die Anpassung an den seriellen Bus und arererseits die Ein-/Ausgabeschaltung zur Außenwelt. |
|
| jostone |
Verfasst am: 19. Sep 2006 19:14 Titel: dynamischer CPU-Aufbau mithilfe von programmierbaren Gittern |
|
Hallo, alle
Ich poste dies hier, weil ich gerne wüsste, ob es(Das Ding, dass ich unten näher beschreiben werde) funktionieren würde, wenn nein, warum nicht, und wenn ja, ob es sowas schon gibt... Ich kenne keine Personen persönlich, die mir dabei helfen könnten(außer vielleicht Physiklehrer, aber...), und kann es nicht selbst im Versuch überprüfen, deshalb Frage ich euch. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Also...
Ein SRAM-Modul ist bekanntlich aus einer Art Matrix(bzw. Gitter) von Flipflopschaltungen, die die einzelnen Bits bilden aufgebaut. Dabei gibt es Leiterenden, die zum Setzen der Flipflops benutzt werden, und Leiterenden, über die der Zustand abgefragt werden kann.
Nun nehmen wir einmal an, ich nehme so ein Gitter, und betreibe nur die Leiterenden zum Setzen normal, wie im SRAM-Modul. Das ist dann sozusagen die "Setzen-Ebene".
Die Leiterenden zum Auslesen der Bits(bzw. Flipflops) verwende ich dazu auszuwählen, ob ein bestimmtes Elektronisches Element(Transistor, Leiter,Leiterkreuzung,Widerstand,Diode,...), das mit diesem Flipflop verbunden ist, benutzt wird. Dann schließe ich mehrere dieser "Möglichen Bausteine" zusammen, zu einer Gruppe, die alle verschiedenen "Möglichen Bausteine" enthält, und für die in einer Art Baumstruktrur über die Flipflopbits ausgewählt wird, welches an dieser Stelle verwendet wird. Viele (In den richtigen Ausmaßen wohl Milliarden) dieser Gruppen bilden dann zusammen ein Gitter mit dem der Aufbau eines Prozessor dynamisch nachgebildet wird, und dann auch so ausgeführt werden kann. So könnte sich zum Beispiel jedes Programm sozusagen selbst eine eigene individuelle Beschleunigereinheit bereitstellen, oder auch einfach nur verschiedene Prozessorkerne auf einer Maschine in Echtzeit "simuliert" werden.
Nun, was hab ich übersehen, oder wo gibt es so was schon?
gruß jostone |
|