| GvC |
Verfasst am: 29. Jun 2019 02:34 Titel: |
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| fvsdsldlsd hat Folgendes geschrieben: | | Wenn ich einen Bezugsknoten beim Knotenpotentialverfahren wähle, was sagt das dann aus? |
In einem Netzwerk mit k Knoten gibt es (k-1) unabhängige Knotenpunktgleichungen. Der sog. Bezugsknoten ist derjenige, für den gerade keine Knotengleichung aufgestellt wird.
| fvsdsldlsd hat Folgendes geschrieben: | | Um nun an das Potential des Bezugsknoten zu gelangen muss man MGLn bzw KGLn und die zuvor berechneten Knotenpotentiale nutzen. |
Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die Knotenpotentiale können nur bestimmt werden, wenn der Bezugsknoten zuvor bekannt ist. Er hat das Bezugspotential null und wird deshalb auch häufig Nullknoten genannt.
Übrigens: Mit dem Knotenpotentialverfahren werden die Potentiale aller Knoten bzgl. des Nullknotens mit Hilfe der (k-1) Knotenpunktgleichungen bestimmt. Maschengleichungen haben beim Knotenpotentialverfahren nichts zu suchen.
Die Wahl des Nullpotentials ist - wie auch in anderen Gebieten der Physik - grundsätzlich beliebig. Diese Wahl kann dabei mehr oder weniger sinnvoll sein. Wenn das Netzwerk z.B. eine ideale Spannungsquelle enthält, ist es sinnvoll, den Nullknoten an eines der beiden "Beine" der Spannungsquelle zu legen, weil dann das Potential des anderen "Beines" (Knotens) bekannt ist. Oder wenn in einem Netzwerk laut Aufgabenstellung nur ein Zweigstrom gesucht ist, definiert man einen der den Zweig begrenzenden Knoten als Nullknoten. Denn dann braucht nur das Potential des Nachbarknotens bestimmt zu werden. Würde man einen beliebign anderen Knoten des Netzwerks als Nullknoten definieren, müssten die Potentiale beider den Zweig begrenzenden Knoten bestimmt werden. |
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