| GvC |
Verfasst am: 23. Aug 2018 01:04 Titel: Re: Winkelbeschleunigung einer Scheibe |
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| physikbumler hat Folgendes geschrieben: |
Daraus ergibt sich:  |
Abgesehen davon, dass nicht klar ist, woher der Faktor s stammt (oder ist das ein Index, der in der Aufgabenstellung aber gar nicht vorkommt?), stimmt diese Gleichung schon dimensionsmäßig nicht.
Im Übrigen ist bereits Dein Ansatz falsch. Du versuchst offenbar, das vom hängenden Gewicht verursachte Moment mit dem bremsenden Moment infolge des Trägheitsmomentes des Zylinders gleichzusetzen. Wenn das wirklich so wäre, wäre die Beschleunigung null. Das ist aber - Reibungsfreiheit vorausgesetzt - physikalisch unmöglich.
Richtig wäre der Ansatz mit dem dynamischen Gleichgewicht (d'Alembertsches Prinzip). Danach ist die Differenz von äußerem Moment und Bremsmoment gleich dem resultierenden Moment, welches die hängende Masse beschleunigt. Und genau diese Beschleunigung soll bestimmt werden. Oder anders ausgedrückt: Die Gewichtskraft der Masse m (bzw. das von ihr verursachte Moment) beschleunigt beide Massen m und M.
Dabei sollte Dir der Unterschied zwischen Translationsbeschleunigung a und Rotationsbeschleunigung (Winkelbeschleunigung) bekannt sein.
| physikbumler hat Folgendes geschrieben: | | Ich bekomme dabei eine Beschleunigung von 47m/s^2 |
Dass die Maßeinheit m/s² mit Deiner Gleichung gar nicht herauskommen kann, habe ich bereits erwähnt. Aber schon Deine Anschauung und Alltagserfahrung müsste Dir sagen, dass eine knapp fünffache Erdbeschleunigung in dem gegebenen Szenario nicht auftreten kann. Dazu wäre eine zusätzliche Antriebskraft notwendig, z.B. durch eine motorgetriebene Seilwinde, von der in der hier vorliegenden Aufgabenstellung aber keine Rede ist. |
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