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Myon
BeitragVerfasst am: 30. Nov 2017 16:09    Titel:

Nimm einfach die 2. Formel mit den absoluten Temperaturen. Die 1. Formel ist ein Spezialfall und hat eher historische Bedeutung. Interessant ist vielleicht, dass sich aus dieser Formel der absolute Nullpunkt (in ° Celsius) ergibt, und dass sich dessen Wert durch Messen von Gasvolumen bei verschiedenen Temperaturen bestimmen lässt.
Vitali_1
BeitragVerfasst am: 30. Nov 2017 15:52    Titel:

Myon hat Folgendes geschrieben:
Hallo Vitali, willkommen im Forum

Die zweite Rechnung ist richtig - wobei in der Beispielaufgabe natürlich eigentlich die Volumenänderung gefragt war.

Die 1. Formel ist das Gesetz von Gay-Lussac. V0 ist dabei das Volumen bei 0° Celsius, und das oder in der Formel ist die Temperatur in Grad Celsius.


Hey Myon,

erstmal danke für deine Antwort. Leider check ich nicht ganz, wann ich welche Formel anwenden soll. Die erste Formel also nur bei V bei 0°?
grübelnd
Myon
BeitragVerfasst am: 30. Nov 2017 15:06    Titel:

Hallo Vitali, willkommen im Forum

Die zweite Rechnung ist richtig - wobei in der Beispielaufgabe natürlich eigentlich die Volumenänderung gefragt war.

Die 1. Formel ist das Gesetz von Gay-Lussac. V0 ist dabei das Volumen bei 0° Celsius, und das oder in der Formel ist die Temperatur in Grad Celsius.
Vitali
BeitragVerfasst am: 30. Nov 2017 00:16    Titel: Temperatur-Volumen Gesetz - welche Formel?

Meine Frage:
Guten Abend zusammen :)

In meinem Skript sind für das Temperatur-Volumen-Gesetz zwei Formeln angegeben, die unterschiedliche Ergebnisse liefern.

1. V? = V0 (1 + ?/273.15K)

und

2. V2 = V1 (T2/T1)

Dazu mal eine Beispielaufgabe:


"Luft mit einem Volumen von 0,6 m3 hat eine Temperatur von 22 °C und einen Druck von 0,2 MPa. Wie hoch ist die Volumensänderung bei gleichbleibendem Druck, wenn die Temperatur auf 80 °C erhöht wird?"

Eingesetzt in Formel 1:

V? = 0.6m^3 (1+58K/273.15K)
V? = 0.7274 m^3


Eingesetzt in Formel 2:

V2 = 0.6 m^3 *(353,15 K / 295.15 K)
V2 = 0.7179 m^3


Die Ergebnisse weichen in diesem Fall um ca. 0.0095 voneinander ab. Ich frage mich nun, wodurch diese Differenz zustande kommt und ob es je nach Aufgabenstellung die jeweilige Formel ausgewählt wird.

Ich freue mich auf eure Beiträge! :-)


Vitali


Meine Ideen:
Dazu mal eine Beispielaufgabe:


"Luft mit einem Volumen von 0,6 m3 hat eine Temperatur von 22 °C und einen Druck von 0,2 MPa. Wie hoch ist die Volumensänderung bei gleichbleibendem Druck, wenn die Temperatur auf 80 °C erhöht wird?"

Eingesetzt in Formel 1:

V? = 0.6m^3 (1+58K/273.15K)
V? = 0.7274 m^3


Eingesetzt in Formel 2:

V2 = 0.6 m^3 *(353,15 K / 295.15 K)
V2 = 0.7179 m^3


Die Ergebnisse weichen in diesem Fall um ca. 0.0095 voneinander ab. Ich frage mich nun, wodurch diese Differenz zustande kommt und ob es je nach Aufgabenstellung die jeweilige Formel ausgewählt wird.

Ich freue mich auf eure Beiträge! :-)


Vitali

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