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ML
BeitragVerfasst am: 21. Mai 2017 08:16    Titel: Re: Um wie viele Sekunden geht eine Quarzuhr am Tag falsch?

Hallo,

Zitat:

Mein Oszilloskop zeigt daraufhin nach 4 Millisekunden ein Spannungsmaximum.

Hier ist mir nicht klar, was Du gemacht oder abgelesen hast.

Zitat:

Wie kann ich aus den kalibrierten und gemessen Parametern berechnen, um wie viele Sekunden meine Quarzuhr am Tag falsch geht?

Ich gehe davon aus, dass Du ein Oszilloskop mit zwei Kanälen hast:

Auf Kanal 1 stellst Du das Signal der Atomuhr mit der Referenzfrequenz dar, auf Kanal 2 das Signal Deiner Quartzuhr. Den Trigger stellst Du auf Kanal 1 ein.

Du wirst nun feststellen, dass das Signal auf Kanal 1 stehenbleibt (klar, das bewirkt der Trigger) und das Bild auf Kanal 2 sich langsam verschiebt. Hierbei gilt:

  • Bewegt sich Signal 2 nach rechts, geht Deine Quartzuhr zu langsam.
  • Bewegt sich Signal 2 nach links, gehte Deine Uhr zu schnell.

(Überleg mal, ob ich's s richtig herum gesagt habe!)

Nun misst Du (beispielsweise mit einer Stoppuhr) die Zeit die vergeht, bis sich das Signal 2 um genau eine Wellenlänge verschoben gegenüber dem Signal 1 verschoben hat.

Was weißt Du dann? Du weißt dann, dass Deine Uhr innerhalb des Zeitintervalls um die Zeit zu schnell oder zu langsam geht.

Mit dem Dreisatz kannst Du das natürlich auch auf einen Tag hochrechnen.
Wenn die Abweichung sehr schnell ist, muss man sich was anderes überlegen, um sie besser messen zu können (z. B. beide Signale amplitudenmodulieren).


Viele Grüße
Michael
Xalagy
BeitragVerfasst am: 20. Mai 2017 23:57    Titel: Um wie viele Sekunden geht eine Quarzuhr am Tag falsch?

Meine Frage:
Mein Problem:

Ich habe eine Quarzuhr, die nach 10,6 Millionen Schwingungen den Sekundenzeiger um 1 Sekunde weiterbewegt.

Dabei habe ich vorher die Frequenz der Quarzuhr auf 10,6 Millionen Hz kalibriert.
Danach habe ich die Schwingung des Quarzuhr in ein elektrisches Signal umgewandelt,
um sie mit der Frequenz einer Atomuhr (hier auch 10,6 Millionen Hz) zu überlagern.

Mein Oszilloskop zeigt daraufhin nach 4 Millisekunden ein Spannungsmaximum.

Wie kann ich aus den kalibrierten und gemessen Parametern berechnen, um wie viele Sekunden meine Quarzuhr am Tag falsch geht?
(Würde dies gerne wissen, weil ich wissen will, wie falsch sie schon bereits ist...)

Meine Ideen:
Ich habe mir grundsätzlich überlegt, dieses Problem mit dem Verhältnis der Zeit zwischen zwei Spannungsspitzen zu lösen. Dabei wollte ich die Zeit vor und nach der Kalibrierung als Referenzparameter benutzen. Leider sehe ich immer noch kein klares Bild...

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