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Nachricht |
| Duke711 |
Verfasst am: 31. März 2017 18:11 Titel: |
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| Genau. |
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| DerMaschbaustudent |
Verfasst am: 31. März 2017 16:48 Titel: |
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Danke für die Info und die großartige Hilfe.
Also müsste man bei meiner Aufgabe einfach mal davon ausgehen, dass die Pedalierie aus Stahl oder ähnlichem gefertigt ist? Es sind ja leider keine Information gegben.
Ich habs jetzt mal nach der GEH ausgerechnet und komme auf die Musterlöung. |
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| Mathefix |
Verfasst am: 31. März 2017 16:46 Titel: |
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| DerMaschbaustudent hat Folgendes geschrieben: | Also könnte ich in meinem Fall jetzt sowohl die GEH oder auch die SSH nehmen, da ich sowohl Torsions- als auch Biegungspannung gegeben habe?
Gibt es zwischen diesen beiden Hypothesen nochmal ein Differzierung in welchem Fall es von Nöten ist die eine oder die andere zu nutzen? |
1. Normalspannungshypothese (NSH)
svN = 0,5(sx + sy + √[(sx - sy)2 + 4τxy2]
Die Normalspannungshypothese wird in der Regel dann angewendet, wenn das Bauteil primär durch Normalspannung (Zugspannung oder Druckspannung) versagt. Dies ist häufig bei spröden Werkstoffen der Fall.
2. Schubspannungshypothese (SSH)
svS = √[(sx - sy)2 + 4τxy2]
Diese Gleichung der Schubspannungshypothese wird dann angewendet werden, wenn man die maximale Schubspannung der Spannungsebene einsetzt. Verwendet wird die Schubspannungshypothese bei zähen Werkstoffen, die unter Schubspannung versagen.
3. Gestaltänderungsenergiehypothese (GEH)
svG = √[sx2 - sxsy + sy2 + 3τxy2]
Da die Schubspannungshypothese für zähe Werkstoffe oft zu einer Überdimensionierung von Bauteilen führt, wird besonders bei schwingender Beanspruchung von zähen Werkstoffen mit der Gestaltänderungsenenergiehypothese (auch van Mises - Spannung) gerechnet.
In Deinem Belastungsfall würde ich die GEH anwenden.
Ich hoffe das hilft Dir weiter.
Tiefergehende Hilfe kann ich leider nicht geben, da ich das Thema sonst intensiv rekapitulieren müßte - ist auch schon über 50 Jahre her. |
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| Duke711 |
Verfasst am: 31. März 2017 15:55 Titel: |
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Auch abhängig vom Material:
1. Bei einem zähem isotropischen Material wie z.B. Stahl. Versagen durch plastische Deformation
2. Bei nicht völlig ausgeprägten isotropischen, orthotropen oder ansitropischen Material wie z.B. Kunststoff, deren Verbundwerkstoffe usw.
3. Auch Hauptzugspannung, bei spröden Werkstoffen wie z.B. Gußeisen. |
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| DerMaschbaustudent |
Verfasst am: 31. März 2017 15:43 Titel: |
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Also könnte ich in meinem Fall jetzt sowohl die GEH oder auch die SSH nehmen, da ich sowohl Torsions- als auch Biegungspannung gegeben habe?
Gibt es zwischen diesen beiden Hypothesen nochmal ein Differzierung in welchem Fall es von Nöten ist die eine oder die andere zu nutzen? |
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| Mathefix |
Verfasst am: 31. März 2017 13:58 Titel: |
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Anhaltspunkte zur Anwendung der
1. Gestaltsänderungshypothese GEH (v. Mises)
Beanspruchung durch Biegung und Torsion
2.Schubspanungshypothese
Statische Belastung. Einfacher zu handhaben als GEH, ergibt grössere Spannungen, man liegt auf der sicheren Seite
3. Hauptspannungshypthese
Stossartige Belastungsfälle |
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| DerMaschbaustudent |
Verfasst am: 31. März 2017 13:34 Titel: Festigkeitshypothesen |
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Hallo
ich habe eine Aufgabe, welche ich teilweise nicht gelöst bekomme.
(Aufgabe im Anhang)
a)
b)
d)
e)
(Die Ergnisse stimmen mit der Musterlösung überein)
Bei der c) und f) muss man Vergleichspannung berechnen. Nach welchen Kriterien wählt man eine der drei Hypothesen ( Gestandänderungshypothese; Normalspannungshypothese; Schubspannungshypothese) aus?
Kann man dies an dem Größenverhältnis von Normalspannung zu Torsionsspannung ableiten? |
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