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Mathefix
BeitragVerfasst am: 08. Okt 2016 14:31    Titel:

Brillant hat Folgendes geschrieben:
Mathefix hat Folgendes geschrieben:
Wie aus der Windkraftformel hervorgeht, spielen die Form der Tuchfläche oder der Umfang keine Rolle, sondern nur die Projektionsfläche.
Schlitze im Tuch verringern den Staudruck und damit die Windkraft.
Das heißt, dass die Windkrftfomel nicht geeignet ist, die Kraft auf die Stangen zu berechnen?


Doch! Nur die Fläche des Tuchs verwenden und einen c_p-Wert von ca. 2 (rechteckige Platte) verwenden.
Brillant
BeitragVerfasst am: 08. Okt 2016 13:32    Titel:

Mathefix hat Folgendes geschrieben:
Wie aus der Windkraftformel hervorgeht, spielen die Form der Tuchfläche oder der Umfang keine Rolle, sondern nur die Projektionsfläche.
Schlitze im Tuch verringern den Staudruck und damit die Windkraft.
Das heißt, dass die Windkrftfomel nicht geeignet ist, die Kraft auf die Stangen zu berechnen?
franz
BeitragVerfasst am: 07. Okt 2016 09:22    Titel:

Moin,

Du schreibst jetzt selber, daß die "Konstante" c von allem möglichen abhängt (insbesondere von der Form) und an mehr wollte ich nicht erinnern.
Mathefix
BeitragVerfasst am: 07. Okt 2016 09:01    Titel:

franz hat Folgendes geschrieben:
Mathefix hat Folgendes geschrieben:
Wie aus der Windkraftformel hervorgeht, spielen die Form der Tuchfläche oder der Umfang keine Rolle...

Guck Dir Deine Formel nochmal in aller Ruhe an!


Hallo franz,
gib mir bitte einen Hinweis auf den von Dir bemerkten Fehler.

Zu ergänzen ist, dass der Widerstandsbeiwert c_p sich aus Flächen- und Formwiderstand zusammensetzt. Der Formwiderstand ist bei umströmten Körpern relevant. Bei einem Tuch kann er wegen der geringen Dicke vernachlässigt werden.
Zur Ermittlung der effektiven Windgeschwindigkeit spielen noch die Rauhigkeitsklasse der vom Wind überstrichenen Oberfläche 1(Wasseroberfläche) - 4 (Großstadt) und die Rahigkeitshöhe unterhalb derer die Windgeschwindigkeit = 0 ist eine Rolle.

Bei der Dimensionierung der Masten ist auch die auf diese wirkende Strömungswiderstand zu berücksichtigen.

Wenn alle Einflussgrösssen berücksichtigt werden, wird´s komplex.

Gruss

Jörg
franz
BeitragVerfasst am: 07. Okt 2016 01:39    Titel:

Mathefix hat Folgendes geschrieben:
Wie aus der Windkraftformel hervorgeht, spielen die Form der Tuchfläche oder der Umfang keine Rolle...

Guck Dir Deine Formel nochmal in aller Ruhe an!
Mathefix
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2016 15:51    Titel:

Brillant hat Folgendes geschrieben:
Ich vermute, dass die Form bzw. der Umfang der Fläche auch eine Rolle spielt.

4 qm in Kreisform (kleinster Umfang) dürfte dem Wind mehr Widerstand entgegensetzen als 4 qm abgerollte Luftschlange (deutlich größerer Umfang der Fläche).

Der Umfang kann auch dadurch vergrößert werden, dass man Schlitze in das Tuch schneidet. Habe bei Demonstrationen große Transparente gesehen mit Schlitzen, damit der Wind besser entweichen kann.


Wie aus der Windkraftformel hervorgeht, spielen die Form der Tuchfläche oder der Umfang keine Rolle, sondern nur die Projektionsfläche.
Schlitze im Tuch verringern den Staudruck und damit die Windkraft.

Gefragt war die Dimensionierung der Haltestangen. Hierzu siehe meine Ausführungen.
Brillant
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2016 15:11    Titel:

Ich vermute, dass die Form bzw. der Umfang der Fläche auch eine Rolle spielt.

4 qm in Kreisform (kleinster Umfang) dürfte dem Wind mehr Widerstand entgegensetzen als 4 qm abgerollte Luftschlange (deutlich größerer Umfang der Fläche).

Der Umfang kann auch dadurch vergrößert werden, dass man Schlitze in das Tuch schneidet. Habe bei Demonstrationen große Transparente gesehen mit Schlitzen, damit der Wind besser entweichen kann.
Mathefix
BeitragVerfasst am: 05. Okt 2016 14:14    Titel:

Die Windlast wird berechnet nach



Diese wirkt als Flächenlast auf das Tuch und erzeugt an den einseitig am Boden eingespannten Stäben Biege-, Torsions- und Scherkräfte.

Ohne Kenntnis der Abmessungen der Stäbe und deren Material kann eine Festigkeitsberechnung, die im übrigen nicht ganz einfach ist, nicht durchgeführt werden.
pjsoots
BeitragVerfasst am: 05. Okt 2016 13:49    Titel:

vielen Dank für die Antwort.
wenn ich so ein Material verwende, kannst du mir dann sagen wie ich die Last berechne die auf den beiden Stangen sitzt, oder mit wievielt KG ich sie belasten müsste, dass sie nicht umkippen?
Brillant
BeitragVerfasst am: 05. Okt 2016 13:35    Titel: Re: Berechnung der Winddruckkraft?

pat-a-tat hat Folgendes geschrieben:
Wirkt sich das Material des Tuches auf die Kraft der Konstruktion aus?
Ja.

Ein winddichtes Tuch (Segel, Drachenflieger) setzt dem Wind stärkeren Widerstand entgegen als ein Tuch mit Löchern (Als Gerüstnetz werden mit Gaze ganze Fassaden winddurchlässig verhängt).
pat-a-tat
BeitragVerfasst am: 05. Okt 2016 12:51    Titel: Berechnung der Winddruckkraft?

Meine Frage:
Hallo zusammen,
ich bin neu hier, und habe gehofft, dass mir hier jemand helfen kann.
Ich möchte auf flachem Boden 2 Stangen aufstellen, und ein Tuch oder eine Plane dazwischen mit einer Fläche von 4qm spannen
Nun zu meinen Fragen.
Gibt es eine Formel oder Berechnung, wo ich ausrechnen kann, wie stark die Stangen befestigt sein müssen, um bei verschiedenen Windstärken stehen zu bleiben?
Wirkt sich das Material des Tuches auf die Kraft der Konstruktion aus?

Ich würde mich über Antworten sehr freuen



kann mir jemand eine Formel nennen, oder mir erklären wie ich

Meine Ideen:
Habe leider nur die Formel der Berechnung des Winddruckes gefunden, und kann sie aber nicht wirklich auf meine Fragen die ich habe anwenden.

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