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markuseffenberger
BeitragVerfasst am: 17. Aug 2016 09:26    Titel: Re: Radioaktivität

franz hat Folgendes geschrieben:
Unbedingt: die Radioaktivität spielt bis heute eine wichtige Rolle in der Erdgeschichte.

Das "Rückwärtsrechnen" verstehe ich jedoch nicht: Es gab seinerzeit mehr U238 oder Th232, ...


Naja, ich meine halt, die Menge an Radioaktivem Material war einfach wesentlich mehr. Und wenn man die Größe der Erde bedenkt, ist die Oberfläche die überhaupt Energie an das Universum abgeben kann, doch recht klein im Vergleich zur Masse. Die Gravitationsenergie ist außerdem nur einmalig und immer an der Oberfläche und kann direkt abstrahlen. Die Energie durch Radioaktivität dürfte sich eher durch den gesamten Erdkörper irgendwie verteilen, so dass die entstandene WärmeEnergie wesentlich länger braucht, um an die Oberfläche zu gelangen um ins Universum zu verschwinden. grübelnd

Zur Originalfrage fällt mir noch der Kelvin Helmholtz Mechanismus ein https://de.wikipedia.org/wiki/Kelvin-Helmholtz-Kontraktion
franz
BeitragVerfasst am: 16. Aug 2016 21:16    Titel: Re: Radioaktivität

Ein freundliches Willkommen im Forum, markuseffenberger! smile

Unbedingt: die Radioaktivität spielt bis heute eine wichtige Rolle in der Erdgeschichte.

Das "Rückwärtsrechnen" verstehe ich jedoch nicht: Es gab seinerzeit mehr U238 oder Th232, das hat aber nicht direkt mit der radioaktiven "Heizung" oder Aktivität zu tun. Ich lese eher was von der Rolle des AL26 bei kleineren Planetesimalen.

Es bleibt spannend. smile
markuseffenberger
BeitragVerfasst am: 16. Aug 2016 14:47    Titel: Radioaktivität

Hallo!

Überlege dir einmal welches radioaktive Material man heutzutage auf der Erde vorfindet was man z.B. für Kernreaktoren verwendet.. Dann rechne das einmal 4,3 Milliarden Jahre den Halbwertszeiten entsprechend zurück.

Ich habs zwar nicht nachgerechnet, aber ich denke mal, dass die Hauptquelle für die anfängliche Erhitzung neben der freigewordenen Gravitationsenergie die Radioaktivität ist/war.

Markus
franz
BeitragVerfasst am: 14. Aug 2016 13:42    Titel:

Hallo Brillant!

Bei Fahr / Willerding (1998) lese ich, daß vieles bei Kondensation / Akkretion des ursprünglichen solaren Gasnebels noch strittig sei (und inzwischen vielleicht besser verstanden ist?), auch der genaue Verlauf der Erhitzung (Tausend Kelvin hin oder her). Das ändert aber nix an der meines Erachtens ursprünglich dafür wesentlichen Gravitationsenergie. Im weiteren dann spielt die Schwerkraft im Inneren der kompakten Körpern eine wichtige Rolle bei dem sich einstellenden Zustand / der Temperatur ... siehe auch bei mpia Heidelberg.
Brillant
BeitragVerfasst am: 14. Aug 2016 12:00    Titel:

franz hat Folgendes geschrieben:
Unabhängig von den Einzelheiten wird beim Kollaps einer solche großen Masse viel Gravitationsenergie frei, die Hauptquelle der ursprünglichen Erhitzung.


Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn sich Staub über Millionen von Jahren zusammenklumpt, wird die Wärme doch auch Millionen von Jahren abgestrahlt, bevor sich eine isolierende "Kruste" bilden kann.
franz
BeitragVerfasst am: 14. Aug 2016 00:55    Titel:

Unabhängig von den Einzelheiten wird beim Kollaps einer solche großen Masse viel Gravitationsenergie frei, die Hauptquelle der ursprünglichen Erhitzung.
Brillant
BeitragVerfasst am: 13. Aug 2016 22:32    Titel: Entstehung der Erde

Habe mir einige Videos zur Entstehung unseres Sonnensystems angeschaut.

Wenn sich in einer rotierenden Staubmasse Materie zusammenfindet, stelle ich mir ein sanftes Andocken vor. Die "glühende" Erde jedoch soll durch heftige Kollisionen auf Temperatur gebracht worden sein.

Woher kommen die "Querschläger"?

Und wird Staub von angeblich -200° C wirklich glühend heiss, wenn er sich mit anderer kalter Materie vereinigt?

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