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Mathefix
BeitragVerfasst am: 19. Feb 2016 11:06    Titel:

Lösung über EES

Stab ist homogen > Schwerpunkt bei l/2

1. Ruhesituation



2. Fallsituation

Stab rotiert mit Winkel phi um Auflagepunkt. Schwerpunkthöhe hat sich verändert.



I eines Stabes um Auflagepunkt nach Satz von Steiner:



EES






Nach kürzen und umstellen ergibt sich mit und




franz
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 23:25    Titel:

Schade! Hammer smile
E=mc²
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 23:22    Titel:

Naja, bei der E_pot geht das, weil sie linear von h abhängt.

Die Geschwindigkeit hängt ebenfalls linear von h ab, die Energie dann aber quadratisch. Somit geht das nicht mehr so einfach.

Die Rotationsenergie einer Stange mit Drehachse durch ein Ende ist J w² /2 mit J = 1/3 m l²

Die einer Punktmasse (in r=l/2) ist J w² /2 mit J = m r² mit r=l/2, also 1/4 m l²
franz
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 23:17    Titel:

Die Masse kann man am Ende einer masselosen Stange s = h/2 befestigen und die Bewegungsenergie als Rotationsenergie J = m s² usw. -> identisches Ergebnis.
E=mc²
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 22:57    Titel:

hmm...

Der Sache mit dem Schwerpunkt, kann ich bei der potenziellen Energie folgen, bei der kinetischen aber nicht.
franz
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 22:52    Titel:

Zur weiteren Verwirrung :-)
Betrachtung des Schwerpunkts Mitte Stange und die Geschwindigkeiten v unten:

NeuerGast
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 22:30    Titel:

Okay, das ist merkartig, da hast du wahr Big Laugh
E=mc²
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 22:20    Titel:

NeuerGast hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Anfang des ersten Ansatzes (Energie mit Drehmoment gleichsetzten) halte ich für falsch.

Ich hatte Drehmoment mit Drehmoment gleichgesetzt. M = F * h = m * g * h = J * alpha


Das stimmt natürlich.

Aber nachher kommt: J=m*h², während im 2. Ansatz J=1/3 m*h² steht, obwohl sich das selbe Objekt um dieselbe Drehachse dreht....
NeuerGast
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 22:15    Titel:

Zitat:
Der Anfang des ersten Ansatzes (Energie mit Drehmoment gleichsetzten) halte ich für falsch.

Ich hatte Drehmoment mit Drehmoment gleichgesetzt. M = F * h = m * g * h = J * alpha
franz
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 21:41    Titel:

Danke, wer lesen kann ... :-)
Würde eventuell den Zwischenschritt eins drüber noch einschieben.
E=mc²
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 21:41    Titel:

Wenn dir 2 verschiedene Werte fürs selbe rauskommen, kann nicht beides richtig sein.

Ich halte das 2. für richtig, das 1. für falsch. Der Grund, warum die Ergebnisse ähnlich sind, ist dass du immer geschaut hast, dass die Einheiten stimmen und somit der Unterschied "nur" ist, dass im ersten Ansatz ein Faktor 3 fehlt und dafür ein pi da ist und das noch unter einer Wurzel...

Der Anfang des ersten Ansatzes (Energie mit Drehmoment gleichsetzten) halte ich für falsch.
NeuerGast
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 21:36    Titel:

Die Höhe des Mastes
franz
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 21:34    Titel:

h ist vermutlich die Länge der Leiter.
Für das Verständnis würde vielleicht ein Zwischenschritt nicht schaden:
NeuerGast
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 21:04    Titel:

Habe jetzt 2 Ansätze:
Ansatz 1:


mit J = m*h²




mit delta = 1/2 pi (weil das Teil 90° umkippt)



mit Omega = v / h



Ansatz 2:


und



Gleichgesetzt



Bei beiden Wegen kommt annähernd das gleiche raus. Die Frage ist jetzt, ob das richtig sein kann oder totaler Mist.
E=mc²
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 17:38    Titel:

hmm, du hast jedenfalls richtig erkannt, dass man nicht einfach diese Formel verwenden kann, weil es sich hier um eine andere Situation handelt als um einen freien Fall einer Punktmasse. (Dass dann bei der korrekten Rechnung vielleicht zufällig das selbe Ergebnis herauskommen könnte, will ich aber nicht ganz ausschlißen.)

Ich würde einen Ansatz mit der Energieerhaltung wählen: Potenzielle Energie wird in kinetische Energie umgewandelt.

Grundsätzlich ist die Frage, was "wenn er von seinem senkrechten Zustand in den waagerechten Zustand übergeht" gemeint ist. Ich würde sagen, der Mast kippt um. Ist das so?

Es gibt dann mehrere Möglichkeiten, wie man das rechnen kann.

1) Du unterteilt den Masten in kleine Massenelemente dm (entlang des Abstandes vom Punkt um den es kippt) und berechnest jeweils die potenzielle Energie. Sprich du integrierst die Funktion E_pot(h) von 0 nach H (wobei H die höhe des Masten, also 6m ist).

Das selbe machst du dann mit der kinetischen Energie, die ja ebenfalls von h abhängt, da sich der Masten "außen" ja schneller bewegt als "innen".

2) Du berechnest die potzielle Energie mit Hilfe des Schwerpunktes und die kinetische Energie, indem du die Bewegung als Rotation um den "Kippunkt" auffasst.
NeuerGast
BeitragVerfasst am: 17. Feb 2016 15:42    Titel: Telegraphenmast fällt um -> maximale Geschwindigkeit

Hi, ich soll die maximale Geschwindigkeit des oberen Punktes eines 6 Meter langen Telegraphenmasts bestimmen, wenn er von seinem senkrechten Zustand in den waagerechten Zustand übergeht.

Kann ich das einfach so lösen?


Oder muss ich da irgendwie die Massenträgheiten berücksichtigen? Das hab ich noch nicht so geschnallt.

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