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tom_chr
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 20:14    Titel:

ah hab es grad hinbekommen smile

Ri + ULast * ILast - U0 = 0
Ri + ULast * ILast = U0
Ri = (U0-ULast)/ILast

nein bei Gleichungen gibts keine Probleme, ich hab nur noch nie die Maschenregel angewandt.
GvC
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 20:10    Titel:

tom_chr hat Folgendes geschrieben:
... und komme auf folgende Gleichung:

-U0 +Ri = UL/IL

allerdings kann das wohl nicht so ganz hinkommen..


Nein, das kann es wohl nicht. Du kannst nur Größen gleicher Dimension addieren oder subtrahieren. Ich fürchte, bei Dir hapert es mit dem ganz normalen Rechnen (Mathematik will ich das gar nicht nennen). Auflösen von Gleichungen ist Schulstoff der unteren Mittelstufe.

Wenn Du den Kirchoffschen Maschensatz nicht kennst, solltest Du ihn Dir ungehend aneignen, genauso wie den Kirchhoffschen Knotenpunktsatz und das ohmsche Gesetz. Ohne diese drei Grundgesetzmäßigkeiten geht in der E-Technik überhaupt gar nix.
tom_chr
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 19:36    Titel:

zu 2) nein kenne ich nicht (bin kein e-Ing Student, dieser Versuch ist nur Teil eines Labores), habe mich aber eben eingelesen und komme auf folgende Gleichung:

-U0 +Ri = UL/IL

allerdings kann das wohl nicht so ganz hinkommen..


GvC hat Folgendes geschrieben:
tom_chr hat Folgendes geschrieben:
zu 2) kann ich leider noch nicht ganz nachvollziehen


Schreib' den Maschensatz auf und löse nach Ri auf. Den Maschensatz kennst Du doch, oder?

tom_chr hat Folgendes geschrieben:
zu 3) also die Widerstände Rlast1 Rlast2 werden nacheinander angeschlossen und es wird der jeweilige Spannungsabfall und Stromfluss durch die Lastwiderstände gemessen


Mach Deiner eigenen Aussage kann das "nacheinander" aber nicht zeitlich gemeint sein, denn

tom_chr hat Folgendes geschrieben:
Ich denke also schon, dass es ein Versuch, mit Rlast1 und Rlast2 gleichzeitig ist.


Also kann "nacheinander" nur bedeuten, dass die Lastwiderstände in Reihe geschaltet sind. Dann gäbe aber keine unterschiedlichen Lastströme, und die Differenz im Nenner der Formel wäre Null. Die Formel wäre dann ohnehin falsch. Genauso falsch wäre sie, wenn die Lastwiderstände parallel geschaltet wären. Dann gäbe es keine unterschiedlichen Lastspannungen, und der Zähler in der (falschen) Formel wäre Null.

Die von Dir gezeigte Formel ergibt sich nur, wenn die Spannungs- und Strommesswerte aus zwei verschiedenen Versuchen mit derselben Spannungsquelle, aber unterschiedlichen Lastwiderständen stammen.

Du kannst Dir das auch grafisch anhand der Kennlinie einer linearen Spannungsquelle klarmachen:



Das ist die Gleichung einer Geraden mit negativer Steigung und den Achsenabschnitten U0 und Ik. Die Steigung ist -Ri. Zeichne Dir die Gerade mal auf und wähle zwei beliebige Punkte darauf aus mit den Koordinaten UL1;IL1 und UL2;IL2. Dann siehst Du, dass Du die Steigung als



bestimmen kannst bzw.



Das ist die Formel, nach der Du gefragt hast.
GvC
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 19:00    Titel:

tom_chr hat Folgendes geschrieben:
zu 2) kann ich leider noch nicht ganz nachvollziehen


Schreib' den Maschensatz auf und löse nach Ri auf. Den Maschensatz kennst Du doch, oder?

tom_chr hat Folgendes geschrieben:
zu 3) also die Widerstände Rlast1 Rlast2 werden nacheinander angeschlossen und es wird der jeweilige Spannungsabfall und Stromfluss durch die Lastwiderstände gemessen


Mach Deiner eigenen Aussage kann das "nacheinander" aber nicht zeitlich gemeint sein, denn

tom_chr hat Folgendes geschrieben:
Ich denke also schon, dass es ein Versuch, mit Rlast1 und Rlast2 gleichzeitig ist.


Also kann "nacheinander" nur bedeuten, dass die Lastwiderstände in Reihe geschaltet sind. Dann gäbe aber keine unterschiedlichen Lastströme, und die Differenz im Nenner der Formel wäre Null. Die Formel wäre dann ohnehin falsch. Genauso falsch wäre sie, wenn die Lastwiderstände parallel geschaltet wären. Dann gäbe es keine unterschiedlichen Lastspannungen, und der Zähler in der (falschen) Formel wäre Null.

Die von Dir gezeigte Formel ergibt sich nur, wenn die Spannungs- und Strommesswerte aus zwei verschiedenen Versuchen mit derselben Spannungsquelle, aber unterschiedlichen Lastwiderständen stammen.

Du kannst Dir das auch grafisch anhand der Kennlinie einer linearen Spannungsquelle klarmachen:



Das ist die Gleichung einer Geraden mit negativer Steigung und den Achsenabschnitten U0 und Ik. Die Steigung ist -Ri. Zeichne Dir die Gerade mal auf und wähle zwei beliebige Punkte darauf aus mit den Koordinaten UL1;IL1 und UL2;IL2. Dann siehst Du, dass Du die Steigung als



bestimmen kannst bzw.



Das ist die Formel, nach der Du gefragt hast.
tom_chr
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 18:22    Titel:

danke schonmal smile

zu 1) also einfach ohmsches Gesetz anwenden? Wirklich so leicht? Was gibt es da dann noch herzuleiten

zu 2) kann ich leider noch nicht ganz nachvollziehen grübelnd

zu 3) also die Widerstände Rlast1 Rlast2 werden nacheinander angeschlossen und es wird der jeweilige Spannungsabfall und Stromfluss durch die Lastwiderstände gemessen
Ich denke also schon, dass es ein Versuch, mit Rlast1 und Rlast2 gleichzeitig ist.


bitte steinigt mich nicht, elektrotechnik ist wirklich nicht meine stärke
GvC
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 17:10    Titel:

Zu 3)
Vermutlich meinst Du ganz was Anderes als Du geschrieben hast. Tatsächlch werden zwei Versuche durchgeführt, einer mit RL1 und einer mit RL2, in beiden Versuchen werden Strom und Spannung am Lastwiderstand gemessen.

Schreib Dir für beide Lastfälle den Maschensatz auf in der Form



setze gleich und löse nach Ri auf.
GvC
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 14:40    Titel:

Zu 1
Ohmsches Gestz

Zu 2
Der Zähler in Deinem Ausdruck ist laut Maschensatz die Spannung über Ri. Der Rest ist wieder ohmsches Gesetz

Zu 3
Ich verstehe nicht, wo und wie zwei zusätzliche Lastwiderstände eingesetzt werden. Insgesamt müssten es dann ja drei Lastwiderstände sein. Wie sieht die Schaltung aus?
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 14:27    Titel:

Willkommen im Physikerboard!

Die Vorgehensweise ist in allen drei Fällen dieselbe:

1. Welche Spannung liegt an Ri?

2. Welcher Strom fließt durch Ri?

3. R=U/I.

Viele Grüße
Steffen
tom_chr
BeitragVerfasst am: 18. Nov 2015 14:21    Titel: Berechnen und Herleiten des Innenwiderstandes

Hallo liebe Physiker,

ich komme mit folgenden 3 Aufgaben nicht klar

Nr. 1
wieso berechnet sich der Innenwiderstand hier durch

Nr. 2
wieso berechnet sich der Innenwiderstand hier durch


Nr.3
wie Nr.2 nur schalten wir hier zwei zusätzliche Lastwiderstände hinzu.
Die Formel ist dann

diese Formeln sollen hergeleitet werden entsprechend dem Versuchsaufbau. Ich finde leider gar keinen Ansatz Hilfe die Schaltpläne zu Nr.1 und 2 findet ihr unten (3=2)

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