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schnudl
BeitragVerfasst am: 13. Feb 2006 09:38    Titel:

1)
Der Magnet wird sich gegen das Abschalten seines Stroms (eigentlich seines Magnetfeldes) zur Wehr setzten und reagiert mit einer Induktionsspannung. Diese kann so gross werden, dass Dinge zerstört werden; zB. Durchschlagen der Windungen (Funkenüberschlag), Zerstörung des Schalters, usw. Deshalb darf man Induktivitäten nicht einfach ohne weitere Massnahmen ausschalten (Freilaufdiode: http://de.wikipedia.org/wiki/Freilaufdiode)

2)
Man muss sie "bifilar" wickeln. D.h. man macht eine grosse lange Schleife aus dem Draht, sodass man einen Doppelleiter bekommt. Aus diesem Doppelleiter wickelt man nun die Spule. Da die Ströme in den zwei eng benachbarten Leitern entgegengsetzte Richtung haben, heben sich deren Beiträge zum Magnetfeld auf - in Summe hast Du dann in der Spule keine Feld und daher auch keine Induktivität. Das macht man zB wenn man Heizwicklungen machen möchte, eine zu messende Probe aber nicht magnetisiert werden soll.

http://www.ozgear.com.au/balun/bifilarwinding.jpg
süssepetra
BeitragVerfasst am: 13. Feb 2006 00:10    Titel: Elektromagnetische Induktion

ich habe 2 fragen die in der schule eigentlich schon besprochen wurden aber ich dessen antwort ich einfach nicht verstehe. kann mir da jmd helfen? Hilfe


1. Ein starker , mit Gleichstrom betriebener Elektromagnet wird abgeschaltet. Was könnte passieren?

und

2.Wie muss man eine Spule wickeln damit sie zwar einen Widerstand R aber möglichst keine Induktivität hat?

[smilies etwas dezimiert ^^, para]

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