| magician4 |
Verfasst am: 02. Jul 2015 13:32 Titel: |
|
das ganze ist zunaechst einmal ein frage der (aeusserst wohlmeinenden) interpretation der aufgabenstellung: die aufgabe ist naemlich nur fuer den fall der isothermen kompression eindeutig loesbar (fuer alle adiabatischen rechnungen fehlt eine 2. temperatur, welche am ende in der gasbuddel herrschen moege)
... und somit geht dann eben jede adiabaten-rechnung hier auch fehl
anmerkung: haettest du das ganze dennoch adiabatisch zu rechnen gehabt, so waere deine annahme eines konstanten, temperaturunabhaengigen isentropenexponenten ausgesprochen mutig, denn es treten dann in der tat ausgesprochen hohe temperaturen auf, bei denen weitere freiheitsgrade der zweiatomigen gase sauerstoff, stickstoff "aktiviert" werden ( isentropenexponent (luft, 0°C) = 1,4 ; isentropenexponent (luft, 400°C) = 1,37 ; isentropenexponent (luft, 1000°C) = 1,32 )
ist die aufgabe jedoch isotherm bei 20°C zu loesen (m.a.n. die einzig sinnvolle betrachtung der aufgabenstellung) , so kommst du mit dem ansatz
unmittelbar zum ziel, wobei du dir n halt aus der allgem. gasgleichung mit den randbedingungen T = 20°C . V = 10 L und p = 100 bar vorab berechnen muesstest, resp. gleich den teil "n*R*T" mit "p *V" substituierst
gruss
Ingo |
|