| ML |
Verfasst am: 14. Jun 2015 15:44 Titel: Re: Schalldruckpegel berechnen - Audio CD |
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Hallo,
| naralexx hat Folgendes geschrieben: |
Die auf Audio-CD's gespeicherte Musik ist üblicherweise mit 16-bit Auflösung digitalisiert. D.h. der Schalldruck p(eff) kann relativ zum Bezugsschalldruck po um den Faktor 2^16 variieren.
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Der letzte Satz ist ein wenig fragwürdig. Zunächst bedeutet die Angabe 16 Bit, dass 2^16 verschiedene Amplitudenwerte unterschieden werden können. Ein Signal, das nur die Wert 0 und die Werte aufweist, ist ein Rechtecksignal und kein Sinussignal, wie man es eigentlich bei der Angabe "Bezugsdruck" implizit erwarten würde.
Eigentlich müsste man die Aufgabe dahingehend formulieren, dass man ein maximales Quantisierungsrauschen für das "leiseste" Schallsignal definiert.
Die Aufgabe ist m. E. folgendermaßen gemeint:
| Zitat: | | Wie groß ist der entsprechende Schalldruckpegel Lp? |
Du kannst 2^16 Funktionswerte unterscheiden, also beispielsweise die Null, 2^15 positive Werte und (2^15)-1 negative Werte.
Das bedeutet, dass Du (2^15) oder (2^15)-1 Amplituden unterscheiden kannst. (Der Unterschied mit der 1 tut in der Logarithmusrechnung niemandem weh.) Das würde einem Dynamikumfang von
entsprechen -- mit den o. g. Einschränkungen.
Viele Grüße
Michael |
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