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GvC
BeitragVerfasst am: 09. Jun 2015 21:44    Titel:

Und was ist Deine Lösung?
Alex2902
BeitragVerfasst am: 09. Jun 2015 12:25    Titel:

Super! Vielen Dank für die Antworten, ich habe alles verstanden :-)
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 09. Jun 2015 11:06    Titel: Re: Antwort

Alex2902 hat Folgendes geschrieben:
Es ist etwas verwirrend, wenn gesagt wird, dass die Leitung mit einer Spannung von 100 kV betrieben wird, ich verstehe das dann nämlich so, dass zwischen Kraftwerk und z.B. einem Haus genau diese Spannung anliegt.


Nein, das Haus bekommt die 100kV nicht ab, da sind noch einige Trafos dazwischen, die von Hoch- über Mittel- auf die 230V Niederspannung runtertransformieren.

EDIT: Und die 100kV liegen auch nicht zwischen Kraftwerk und Trafostation, dann würde ja alles auf der Leitung abfallen, und für den Trafo wäre nichts mehr übrig. Beim Kraftwerk sind's noch 100kV gegen Erde, beim Trafo entsprechend weniger.

Dein Stromversorger garantiert Dir, dass Du die 230V mit einem maximalen Spannungsabfall von 0,5 Prozent bekommst. Das ist gesetzlich geregelt. Wie er das hinkriegt, ist seine Sache. Aber Du hast recht: in der Trafostation, die auf die etwa 25kV Mittelspannung runterregelt, kommen zunächst nicht mehr die vollen 100kV primär an.
GvC
BeitragVerfasst am: 09. Jun 2015 10:57    Titel:

Du musst zwischen Gesamtleistung und Verlustleistung (der Leitung) unterscheiden. Den Strom berechnest Du aus der Gesamtleistung, den Leitungswiderstand aus der Verlustleistung.
Alex2902
BeitragVerfasst am: 09. Jun 2015 10:51    Titel: Antwort

Vielen Dank!
Das würde dann aber bedeuten, dass beim Verbraucher eine geringere Spannung ankommt? Also nicht mehr die 100 kV, sondern dann 49 MW / I. Sehe ich das richtig?
Es ist etwas verwirrend, wenn gesagt wird, dass die Leitung mit einer Spannung von 100 kV betrieben wird, ich verstehe das dann nämlich so, dass zwischen Kraftwerk und z.B. einem Haus genau diese Spannung anliegt.
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 09. Jun 2015 10:47    Titel:

Willkommen im Physikerboard!

Dein Ansatz ist völlig richtig: bei Volllast wird 1MW auf dem Leitungswiderstand verbraten. Die restlichen 49MW werden folglich am "Lastwiderstand" umgesetzt, das sind in diesem Fall die angeschlossenen Verbraucher.

Viele Grüße
Steffen

PS: Den Strom musst Du nicht unbedingt ausrechnen: P=U²/R.
Alex2902
BeitragVerfasst am: 09. Jun 2015 10:29    Titel: Verlustleistung Hochspannungsübertragung

Meine Frage:
Hallo,

ich habe folgende Aufgabe, die mich ehrlich gesagt ziemlich verwirrt, aber irgendwie einfach sein muss.
Es ist gegeben: Ein Kraftwerk erbringt eine Nettoleistung von 50 MW. Diese Leistung wird über eine Hochspannungsleitung (U=100 kV) der Länge 50 km übertragen. Der Leistungsverlust soll maximal 2%, also 1 MW betragen. Nun soll man den Durchmesser des Leiters, also zuerst den Widerstand berechnen.

Meine Ideen:
Naja für die Leistung gilt ja:
[latex] P = U \cdot I = R \cdot I^2 [\latex]
Den Strom kann ich doch berechnen aus I = P/U mit P = 50MW. Dann kann ich damit obere Gleichung nach R auflösen, indem ich für P dann die Verlustleistung, also P=1MW einsetze. Ist das so richtig?

Was mich etwas stört ist, dass ich ja auch P= 50 MW - 1 MW benutzen könnte, aber was würde ich dann da für einen Widerstand berechnen, wenn ich das nach R auflöse?

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