| Autor |
Nachricht |
| TomS |
Verfasst am: 02. Jun 2015 20:40 Titel: |
|
Man kann das berechnen.
Man geht aus von der Gleichung
Nun formt man das Newtonsche Gravitationsgesetz
geeignet um und identifiziert in dem Bruch unmittelbar die nun höhenabhängige "Erdbeschleunigung"
 = \frac{GM_E}{(R_E+h)^2}) |
|
 |
| hansguckindieluft |
Verfasst am: 02. Jun 2015 19:57 Titel: Re: Weltraum - Gravitationsfeldstärke |
|
| Davidphysik hat Folgendes geschrieben: | Meine Frage:
Hallo,
An der Erdoberfläche ist die g= 9,81 m/s^2, ist in 8000 km Höhe über der Erde die Gravitationsfeldstärke kleiner als auf der Erde?
Wenn ja warum?
Meine Ideen:
- |
Hallo,
in der klassischen Mechanik ist die Gravitationskraft zwischen zwei Körpern proportional dem Produkt ihrer Massen und umgekehrt proportional dem Abstand ihrer Schwerpunkte. Der bekannte Wert für die Erdbeschleunigung gilt für den Fall, dass der Abstand der beteachteten Körper der Erdradius ist. Die Masse der Erde und die Gravitationskonstante sind auch schon enthalten, so dass man für die Kraft nur noch mit die Masse des Körpers, der sich auf der Erdoberfläche befindet, multiplizieren muss.
Für einen Körper in 8000 m über der Erdoberfläche ist der Abstand zwischen den Schwerpunkten größer als der Erdradius. Die Gravitationskraft ist dann entsprechend kleiner als auf der Erdoberfläche.
Gruß |
|
 |
| Sahit |
Verfasst am: 02. Jun 2015 19:50 Titel: |
|
Ich bin zwar hier nur Gast
Aber googel kann doch gut helfen
Da ich hier leider keine Links posten kann
Hier ein Auszug aus dem 3ten google Ergebnis wenn man "erdbeschleunigung abhängigkeit höhe" googlet
"Ortsabhängigkeit der Erdbeschleunigung
Da die Erde keine Kugel, sondern annähernd ein Ellipsoid ist und zudem rotiert, hängt die Erdbeschleunigung von der geografischen Breite und zusätzlich von der Höhe über dem Meeresspiegel ab.
Die Norm-Erdbeschleunigung ist definiert als die mittlere Erdbeschleunigung gN mit dem Wert:
• 9,80665 m/s² auf dem 45.Breitengrad in Meereshöhe.
• 9,780 m/s² am Äquator.
• 9,832 m/s² an den Polen.
Pro Meter Höhe (h) nimmt g um rund 3 µm/s² ab, solange h klein gegen den Erdradius und das Gelände eben ist. Der theoretische Gradient einer völig glatten Erde wäre 3,086 µm/s².
Weitere Abweichungen sind auf die Strukturen unterschiedlicher Dichte im Untergrund zurückzuführen. Aus der genauen Vermessung der Erdbeschleunigung kann man deshalb Rückschlüsse auf Strukturen in der Erdkruste sowie deren Veränderungen ziehen."
Ich denke damit sollten viele deiner Fragen beantwortet sein |
|
 |
| Davidphysik |
Verfasst am: 02. Jun 2015 19:31 Titel: Weltraum - Gravitationsfeldstärke |
|
Meine Frage: Hallo,
An der Erdoberfläche ist die g= 9,81 m/s^2, ist in 8000 km Höhe über der Erde die Gravitationsfeldstärke kleiner als auf der Erde?
Wenn ja warum?
Meine Ideen: - |
|
 |