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TomS
BeitragVerfasst am: 30. März 2015 07:11    Titel:

Hero123 hat Folgendes geschrieben:
Also die Quantenfeldtheorie beschreibt dann den Mechanismus, warum die Elementarteilchen miteinander wechselwirken?

Sie beschreibt mathematisch, wie das zu berechnen ist; warum können wir nicht sagen.

Hero123 hat Folgendes geschrieben:
Was genau meinst du mit dem zweiten Teil?

Die Gleichungen der QFT lassen sich nur näherungsweise lösen. Üblicherweise verwendet man die Störungstheorie, in der sukzessive Terme höherer Ordnung in der Kopplungskonstanten hinzugenommen werden; die Terme niedrigster Ordung entsprechen dabei der klassischen Feldtheorie ohne Quantenkorrekturen.

Schau mal in Wikipedia unter den genannten Stichworten nach.
Hero123
BeitragVerfasst am: 29. März 2015 23:48    Titel:

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Also die Quantenfeldtheorie beschreibt dann den Mechanismus, warum die Elementarteilchen miteinander wechselwirken?

Was genau meinst du mit dem zweiten Teil?

Danke
Hero123
TomS
BeitragVerfasst am: 29. März 2015 23:31    Titel:

Zur Berechnung der Streuprozesse von Elementarteilchen musst du die Quantenfeldtheorie heranziehen.

Oft entspricht in niedrigster Ordnung das Ergebnis der klassischen Theorie; siehe z.B. Comptonstreuung, Thompson- sowie Klein–Nishina-Streuquerschnitt.
Hero123
BeitragVerfasst am: 29. März 2015 23:17    Titel: Stoß und Streuung (Quantenmechanik)

Meine Frage:
Hallo,

meine Gedanken drehen sich zur Zeit um folgendes Problem bzw. um folgende Frage.
Warum stoßen Teilchen (Elementarteilchen) eigentlich? Welche Theorie muss ich hier zu Rate ziehen bzw. welcher Mechanismus steckt dahinter, dass es zu einem Stoß kommt und dass sie nicht z.B. einfach durcheinander durch fliegen?

Auch habe ich noch ein zweites Problem, welches an sich um das selbe Thema geht, allerdings in eine etwas andere Richtung.
Bei der Streuung einer Ebenen Welle an einem Target (Delta-Potential V*delta(x)) ergibt sich nach einer Rechnung die Lösung der Schrödingergleichung zu einer fortlaufenden Welle und einer Kugelwelle. Es wird eine Lösung gesucht, welche die selben Energieeigenzustände wie das ungestörten Systems (V gegen 0) besitzt.
In der Quantenmechanik Vorlesung haben wir damals im eindimensionalen Fall den Durchgang durch ein Delta-Potential berechnet. Hierbei ging man über den Sprung in der Ableitung, etc. Insgesamt erhält man dabei eine transmittierte und reflektierte Welle.
Warum unterscheiden sich aber nun diese beiden Lösungen nun? Wir haben in beiden Fällen nur ein Delta-Potential?

Meine Ideen:
Zu meinem ersten Problem:
Den einzigen Zusammenhang zwischen den Teilchen, welchen ich in meinem gefährlichen Halbwissen sehe, ist, dass sie alle eine positive Energiedichte aufweisen, hat also diese Tatsache etwas damit zu tun? Wenngleich mir der Mechanismus nach wie vor völlig unklar ist.

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