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GvC
BeitragVerfasst am: 21. März 2015 01:19    Titel:

Levaru hat Folgendes geschrieben:
Somit wäre das Doppelte des Reibungsverlustes die gesamte Energie die die Kupplung aufnehmen muss.


Nein, dann bliebe für die beiden Scheiben gar nichts mehr übrig, und sie stünden still. Die Kupplung nimmt die Hälfte der ursprünglichen Energie auf (und verbrät sie in Wärme). Die andere Hälfte steckt als Rotationsenergie in beiden Scheiben.

Das ist wie bei der Kondensatorumladung, wenn ein geladener Kondensator an einen gleich großen ungeladenen angeschlossen wird. Die in beiden Kondensatoren nach der Umladung gespeicherte Energie ist halb so groß wie die zuvor in dem einen Kondensator gespeicherte Energie. Die andere Hälfte ist im Widerstand der Verbindungsleitungen (vergleichbar mit der Kupplung in der vorliegenden Aufgabe) "steckengeblieben", also von der "Kupplung" aufgenommen worden.
Levaru
BeitragVerfasst am: 20. März 2015 17:41    Titel:

Dann habe ich in der vorherigen Berechnung die falsche Winkelgeschwindigkeit genommen.




Da sich die Winkelgeschwindigkeit halbiert so kann man annehmen dass die Hälfte der Energie in Reibung verloren geht. Somit wäre das Doppelte des Reibungsverlustes die gesamte Energie die die Kupplung aufnehmen muss.

2*7895,21Nm=15790,43Nm

Richtig?
as_string
BeitragVerfasst am: 20. März 2015 08:50    Titel:

Nein, Energieerhaltung kannst Du hier natürlich nicht anwenden. Da geht ja welche aus dem System verloren beim Einkuppeln (die Kupplungsscheiben reiben gegeneinander). Außerdem wäre die Frage b) ja auch völlig sinnlos, oder?

Allerdings musst Du ja zwei Energien Vergleichen: Vorher und nachher. Vorher ist die Winkelgeschwindigkeit ja noch doppelt so groß. Nachher sind es aber zwei rotierende Scheiben (Du rechnest nur die Energie von einer einzelnen aus).

Gruß
Marco
Levaru
BeitragVerfasst am: 20. März 2015 02:58    Titel: 2 Scheiben werden gekuppelt. Wie groß ist die Energie?

Meine Frage:
Hallo!
Die Aufgabe:
An eine mit der Drehzahl 20 s^-1 rotierende Scheibe mit dem Trägheitsmoment 2 kg*m^2 wird eine gleich große Scheibe angekuppelt.
a) Mit welcher Drehzahl rotieren beide Scheiben weiter?
b) Wie groß ist die Energie, welche die Kupplung aufnehmen muß?

Meine Ideen:
a) Ist ganz leicht und konnte ich auch ohne Probleme lösen:
Zuerst Winkelgeschwindigkeit berechnen:



Danach der Drehimpulssatz. Da die beiden Trägheitsmomente gleich sind und die Winkelgeschwindigkeit der 2ten Scheibe gleich null ist vereinfach ich die Formel direkt:



Somit ist die neue Drehzahl genau die Hälfte der alten. So weit so gut.

Bei b) bin ich mir aber nicht mehr ganz so sicher ob ich richtig gerechnet habe:



Muss ich hier nicht irgendwie Energieerhaltung anwenden? Es kommt so sonst irgendwie zu einfach vor.

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