Autor Nachricht
Pfirsichmensch
BeitragVerfasst am: 21. Aug 2014 03:58    Titel:

Stimmt ... ich muss die Hälfte der Spannung ansetzen! Ansonsten ergibt das doch kein Sinn.

Vielen Dank euch beiden :)
GvC
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 23:37    Titel:

isi1 hat Folgendes geschrieben:
Hier bekomme ich 60µF und 15mH


Aber nicht für R=5 Ohm und Ri= 50 Ohm bei f=100Hz. (Die 100Hz sind in der Originalaufgabe angegeben.) Da muss herauskommen


und


Die Richtigkeit lässt sich leicht überprüfen, wenn man, wie im Aufgabenteil 3.3 der Originalaufgabe gefordert, den Leitwert (Admittanz) des passiven Zweipols berechnet. Da muss der Imaginärteil Null sein und der Realteil 20mS. Das kommt mit Deinen Werten, isi1, nicht heraus, wohl aber mit meinen.

Wenn man dagegen mit f=50Hz rechnet, wie das Pfirsichmensch offenbar getan hat, dann sind die von ihm berechneten Werte richtig.

Die von ihm berechnete rein ohmsche Scheinleistung ist natürlich falsch. Wenn er U*I rechnet und dabei die an den Zweipol abgegebene Leistung meint, muss er die halbe Quellenspannung (wegen Ra=Ri) nehmen und den Strom, der sich aus Gesamtspannung und Gesamtwiderstand ergibt.



Auch ohne Zahlenwerte einzusetzen, ergibt sich unter Berücksichtigung von Ra=Ri



also dasselbe, wie mit der von ihm offenbar auswendig gelernten Formel, (ohne dass er wüsste, wie sie zustande kommt,)

isi1
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 20:03    Titel:

isi1 hat Folgendes geschrieben:
Du kannst Deine Schaltung als Widerstandstransformation für R ansehen.
Das ist so ungefähr dieses Bild
Q = Z/R = √(L/C) / R = 15,8/5 ≈ 3,16

ωph / ω0 = √(1-1/Q²) ≈ 0,949

ω0 = 1/√(LC) = 1054 /s --> ωph = 1000 /s zur Kontrolle
isi1
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 19:52    Titel:

Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
Hast du genau die Werte genommen die ich oben angegeben habe? Merkwürdig ?(
Ja, Pfirsich, habe ich: 50 Ohm, 5 Ohm und 50 V

Zeig mal Deine Rechnung, wir finden gemeinsam den Fehler, da bin ich sicher.
GvC
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 18:01    Titel:



ist immer richtig, sofern auch tatsächlich eine Leistungsanpassung vorliegt.

Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
Hier ist die richtige Aufgabenstellung, nur mit anderen Werten.


... und vor allen Dingen mit eindeutigen Informationen.
Pfirsichmensch
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 17:20    Titel:

Hast du genau die Werte genommen die ich oben angegeben habe? Merkwürdig grübelnd
isi1
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 16:58    Titel: Re: Leistungsanpassung im Komplexen

Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
Wieso funktioniert die Formel
Da musst einen Schreibfehler haben, denn Deine Leistung hat die Dimension Ohm
Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
L und C ermittle komm ich auf:

Hier bekomme ich 60µF und 15mH
Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich die Scheinleistung berechne, komm ich auf
Mit meinen Werten wird das 12,5W
Pfirsichmensch hat Folgendes geschrieben:
Also funktioniert die Formel für Pmax nur, wenn es sich um eine Reihenschaltung handelt?
So kann man das nicht unbedingt formulieren, wenn man meine Werte nimmt.
Pfirsichmensch
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 15:30    Titel:

Hallo isi und GvC,

@ isi: Das funktioniert also nur wenn sie in Reihe sind? grübelnd

GvC:

Hier ist die richtige Aufgabenstellung, nur mit anderen Werten.

http://books.google.de/books?id=jiLF6b6-TtEC&pg=PA101&lpg=PA101&dq=Wilfried+Wei%C3%9Fgerber+Klausurenrechnen+Wechselstrom&source=bl&ots=3Nh304uv25&sig=OsqS10U8Qkl8RZndk81q-2ZlKRI&hl=de&sa=X&ei=fqL0U53aLOz34QTL6IHwCQ&ved=0CE4Q6AEwBg#v=onepage&q=Wilfried%20Wei%C3%9Fgerber%20Klausurenrechnen%20Wechselstrom&f=false

und ja, der passive Zweipol ist R L und C. Der aktive Zweipol die Quelle und der Innenwiderstand.

Also funktioniert die Formel für Pmax nur, wenn es sich um eine Reihenschaltung handelt?

grübelnd
GvC
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 14:11    Titel:

Die Aufgabenstellung ist unklar. Es soll ein passiver Zweipol an einen aktiven angepasst werden. Die Frage ist, welches ist der passive Zweipol? Laut Schaltskizze ist das die aus R, L und C bestehende Schaltung. Ist das richtig? Oder beinhaltet diese Schaltung bereits eine der beiden Anpassungsmaßnahmen?

Klar scheint zu sein, dass die Innenimpedanz der Spannungsquelle rein ohmisch ist. Dann muss der passive Zweipol so dimensioniert werden, dass der Blindanteil seiner Impedanz Null wird. Und der Wirkanteil muss gleich Ri sein. Man hat also zwei Gleichungen zur Verfügung, mit denen das Problem gelöst werden kann. Offensichtlich sind Ri und R gegeben, denn wo kommen sonst die Werte 50 Ohm und 5 Ohm her, die Pfirsichmensch verwendet hat?

Falls das so ist, falls also Ri und R gegeben sind, besteht der passive Zweipol aus den drei Elementen in der gezeigten Schaltung. Mit den beiden Anpassungsbedingungen lassen sich dann L und C bestimmen.

Alles hängt also von der Frage ab, wie der gegebene passive Zweipol tatsächlich aussieht, wie also die Originalaufgabe formuliert ist und welche Skizze dazu gegeben ist. Das kann nur Pfirsichmensch aufklären.
isi1
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 13:43    Titel:

Das funktioniert nicht, Pfirsich,
da das C parallel geschaltet ist, denn das C nimmt Strom vom Ri.
Du kannst Deine Schaltung als Widerstandstransformation für R ansehen.
Schalte es in Serie, dann klappst.
Pfirsichmensch
BeitragVerfasst am: 20. Aug 2014 03:32    Titel: Leistungsanpassung im Komplexen

Guten Abend!

Kurze und knackige Frage:

Wieso funktioniert die Formel


bei der komplexen Leistungsanpassung nicht? Oder besser gesagt bei mir nicht.

Ich möchte den passiven Zweipol an den aktiven Zweipol anpassen.
Mit dem Ansatz hab ich die Werte für den passiven Zweipol ermittelt, bei der die Leistung maximal wird.






Wenn ich jetzt für




L und C ermittle komm ich auf:




Wenn ich die Scheinleistung berechne, komm ich auf
.

Aber mit der obigen Formel (Pmax) bekomm ich 12,5 W.
Was überseh ich?

grübelnd

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group