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jj
BeitragVerfasst am: 29. Dez 2005 16:31    Titel:

vielen dank
das hat mir sehr geholfen smile
schnudl
BeitragVerfasst am: 27. Dez 2005 19:00    Titel:

Sicher gibt es ein praktisches Limit. Röntgenstrahlen hat damit noch keiner erzeugt.

Nach unten:

Hohes L, hohes C (nicht das Getränk) erlauben auch tiefstfrequenteste Schwingungen, obwohl dies dann technisch einfacher durch andere Mittel realisiert wird.

Nach oben:

Wenn die Wellenlänge die Bauteildimensionen erreicht wird es auch eher schwierig, da dann die Bauteile nicht mehr als diskret angenommen werden können. Ich kenne jetzt keine wirkliche obere Grenze, aber 1GHz wird wahrscheinlich in etwa eine obere Grenze darstellen.
Bei derart hohen Frequenzen spielen auch schon die Kapazitäten und Induktivitäten von simplen Verbindungsdrähten eine Rolle. So ergibt jede noch so kleine "Biegung" eines Drahtes schon eine Spule !

Darüber braucht man zum Transport elektromagnetischer Wellen Hohlleiter. Auch Glasfaserkabel sind im Prinzip Hohlleiter.

Nöch höhere Frequenzen macht man mit Holraumresonatoren (Klystrons, Magnetrons oder auch Maser).

Bei so hohen Frequenzen spricht man nicht mehr von einem Schwingkreis sondern von einem Resonator. Auch der Laser (Licht) ist ein Resonator.
jj
BeitragVerfasst am: 27. Dez 2005 18:07    Titel:

kann man mit schwingkreisen jede beliebige frequenz erzeugen oder gibt es da ein limit???
schnudl
BeitragVerfasst am: 22. Dez 2005 15:40    Titel:

ich habe jetzt eigentlich keine Zeit. Vielleicht kannst du vorab schon mal unter wikipedia suchen ?

Das charakteristische an einem Schwingkreis ist dass seine Impedanz (sein Scheinwiderstand) charakteristisch von der Frequenz abhängt. Da es parallel und serienschwingkreise gibt kann man es nicht so gut verallgemeinern, aber man hat immer einen ausgeprägten "Peak" seiner Elektrischen Eigenschaften bei der Resonanzfrequenz. Grundsätzlich schwingt ein Schwingkreis von selbst, jedoch in der Praxis gedämpft. Durch sog. Mitkoppung (aufschaukelnde Rückkoppung) wird dieser Energieverlust ausgeglichen und man erhält eine gleichförmige schwingung, deren Amplitude zB in eine Antenne eingespeist werden kann.

Durch geringfügige Änderungen von zB der Kapazität C (zB durch Tunneldiode) kann man die Frequenz durch niederfrequente Signale (Sprache,...) modulieren. Dies wäre dann Frequenzmodulation. Das ist aber eine andere Geschichte...

Auch die von einer Antenne empfangenen Signale können von einem SK selektiv verstärkt werden: d.h. nur jene Frequenzen die in den peak fallen werden durchgelassen, die anderen kann man vernachlässigen. Die Abstimmung des Schwingkreises auf die richtige Frequenz erfolgt zB durch Veränmdern der Kapazität. Früher hat es dazu dicke Drehkondensatoren gegeben.


....
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jj
BeitragVerfasst am: 22. Dez 2005 14:48    Titel: danke

aber könnten Sie vielleicht die zwei gebiete noch etwas genauer beschreiben
schnudl
BeitragVerfasst am: 22. Dez 2005 14:32    Titel:

1) Erzeugung (oft hochfrequenter) elekromagnetischer Signalformen durch Mitkopplung (Meissner Oszillator)
2) Tune-barer Filter für den Empfang derselben (Resonanzeffekt)

smile
jj
BeitragVerfasst am: 22. Dez 2005 14:28    Titel: lc schwingkreis

was gibt es für anwendungsgebiete von lc schwingkreisen

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