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TomS
BeitragVerfasst am: 26. Okt 2013 21:10    Titel:

Angehendephysikerin hat Folgendes geschrieben:
Eine Frage die ich vergessen hatte zu stellen:
Wofür ist die Distribution gut?
Kann mir jemand eine typische Beispielanwendung aus der Physik nennen mit Begründung WARUM die Delta Distrubution in dem Beispiel so geeignet ist?

Anwendungsfälle:
- punktförmige Ladungsdichte als Quelle eines elektrischen Feldes
- Ortseigenzustände in der Quantenmechanik
- Greensche Funktionen, z.B. in der Elektrodynamik und der Quantenmechanik

Zu meiner Idee von oben: berechne mal



und dann nochmal das selbe Integral mittels Substitutionsregel für eine andere Koordinate y(x), z.B.







Einsetzen liefert



Wenn du nun setzen würdest



Dann wäre das Ergebnis des Integrals



Also benötigst du einen Vorfaktor in der Deltafunktion, der den durch die Substitution (Funktionaldeterminante in mehreren Dimensionen) entstehenden Faktor kompensiert, d.h. genau das Inverse dieses Faktors.
Angehendephysikerin
BeitragVerfasst am: 26. Okt 2013 13:59    Titel:

Danke schonmal für deine Antwort bisher, es ist mir schon etwas klarer geworden.
Angehendephysikerin
BeitragVerfasst am: 26. Okt 2013 13:48    Titel:

Eine Frage die ich vergessen hatte zu stellen:
Wofür ist die Distribution gut?
Kann mir jemand eine typische Beispielanwendung aus der Physik nennen mit Begründung WARUM die Delta Distrubution in dem Beispiel so geeignet ist?
TomS
BeitragVerfasst am: 26. Okt 2013 13:45    Titel:

Also fangen wir mal ganz einfach an



und



In deinen Funktionen rechts dürfen also keine Vektorpfeile mehr stehen, sondern nur die einzelnen Koordinaten. Und die Funktion gamma ist in kartesischen Koordinaten einfach die Eins.

Wenn du nun eine Koordinatentransformation durchführst, dann gilt




omega steht dabei für das Volumenelement in den neuen Koordinaten a,b,c. Das Ergebnis rechts ist aber die Funktion f ausgedrückt in den neuen Koordinaten am jeweils gewählten Punkt r_0. D.h. dass du eine Darstellung der Delta-Funktion in den neuen Koordinaten benötigst, wobei jedoch das Volumenelement wegfallen muss, denn das Ergebnis lautet ja nicht



Damit kann die Deltafunktion in den neuen Koordinaten nicht



lauten sondern muss das inverse Volumenelement enthalten.

Am besten machst du dir das mal mit einer einfachen Substitution in einer Variablen klar, auch da entsteht durch die Substitutionsregel ein Vorfaktor.
Angehendephysikerin
BeitragVerfasst am: 26. Okt 2013 13:23    Titel:

Entschuldige ich hatte vergessen den text zwischen diese LAtext klammern zu setzten.


1. In kartesischen Koordinaten wäre die Funktion doch einfach nur
oder?
Frage... ich verstehe nicht genau was ich da eigentlich vor mir habe... wieso kann ich die Distrubution in eine Funktion und ihr produktPmit den Komponenten von r umschreiben?
Welche Aufgabe hat die Funktion, kann ich mir das irgendwie bildlich vorstellen?

2. hier geht es nun um die Distribution in Krummlinigen Koordinaten.
Das d^3r der Funktionaldeterminante entspricht ist mir aus Analysis klar.

Aber warum ist dann die Funktion deren Kehrwert?
TomS
BeitragVerfasst am: 26. Okt 2013 12:50    Titel:

Kannst du das nochmal mit Latex-Tags schreiben?
Angehendephysikerin
BeitragVerfasst am: 26. Okt 2013 12:35    Titel: Dreidimensionale- Delta distribution

Meine Frage:
Es geht hier für mich ums allgemeine verständnis.
Für die uni soll ich die dreidimensionale Deltadistribution und Kugelkoordinaten und Zylinderkoordinaten bestimmen. Da ich selber keine Idee hatte hab ich im Internet recherchiert und bin auf folgendes gestoßen.


Meine Ideen:
\delta(\vec{r}-\vec{r_0})=\gamma(a,b,c)\delta(\vec{a}-\vec{a_0})\delta(\vec{b}-\vec{b_0})\delta(\vec{c}-\vec{c_0})

1. In kartesischen Koordinaten wäre die Funktion doch einfach nur
\gamma(x_0,y_0,z_0) oder?
Frage... ich verstehe nicht genau was ich da eigentlich vor mir habe... wieso kann ich die Distrubution in eine Funktion und ihr produktPmit den Komponenten von r umschreiben?
Welche Aufgabe hat die Funktion, kann ich mir das irgendwie bildlich vorstellen?

2. hier geht es nun um die Distribution in Krummlinigen Koordinaten.
Das d^3r der Funktionaldeterminante entspricht ist mir aus Analysis klar.
d^3r=det(\frac{\partial(x,y,z)}{\partial(a,b,c)})
Aber warum ist dann die Funktion deren Kehrwert?

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