| Jayk |
Verfasst am: 11. Sep 2013 18:14 Titel: |
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Also nein, eine Quelle habe ich nicht. Aber eine Vermutung: Die Gleichung für den harmonischen Oszillator in der Mechanik lautet:
In der Elektrotechnik kann man sich so etwas zusammenbasteln aus einer Reihenschaltung aus Spule, ohmschem Widerstand und Kondensator, die an einer Spannung U(t) hängen. Dann hast du nämlich:
Die (komplexe) Impendanz ist dann . In der Mechanik könntest du also definieren . Also wäre die Admittanz
Ist nur eine Vermutung, aber es wird schon irgendwie in die Richtung gehen.
PS: "Abbildung von Kräften auf Positionen" trifft es eigentlich ganz gut. In der Elektrotechnik kommst du ja mit der Admittanz von der Spannung auf die Stromstärke. Wenn wir für die Anschaulichkeit mal das Reibungsglied weglassen, bekäme die Admittanz den Wert
Darin steckt doch eine ganze Menge Information. Erstens ist es imaginär, was bedeutet, dass die Anregung und die Wirkung 90° versetzt sind. Das m im Nenner deutet auf die Trägheit hin. Und außerdem geht sie gegen eins, wenn die Anregungsfrequenz gleich der Resonanzfrequenz ist. Man könnte sagen, die Admittanz beschreibt, wie gut das Resonanzverhalten ist. Das beste Resonanzverhalten zeigt das System, wie man ablesen kann, bei .
Im Anhang ist ein beispielhafter Verlauf der Admittanz (in Abhängigkeit der Kreisfrequenz der Anregung) für den Fall, dass omega0=5 wäre und gamma=m=1. |
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