| yellowfur |
Verfasst am: 06. Sep 2013 21:30 Titel: |
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Ein Flieger fliegt, da die Luft, die unter den Tragflächen aufgrund der Geschwindigkeit des Fliegers vorbeifliesst, einen längeren Weg zurücklegen muss als auf der Oberseite der Tragfläche.
Es entsteht ein Lufstau auf der Unterseite, der das Flugzeug nach oben "drückt". Es wirkt eine Kraft gegen die Schwerkraft gerichtet.
Bei einem Papierflieger gibt es keinen eingebauten Antrieb, deswegen wird er wegen dem Luftwiderstand immer langsamer, der Luftstrom um die Flügel und der Druckunterschied Oberseite-Unterseite wird geringer und der Papierflieger sinkt (im Idealfall langsam) nach unten.
Thermik bedeutet, dass warme Luft nach oben steigt und an den Tragflächen des Papierfliegers einen zusätzlichen Druck auf der Unterseite bewirken kann, sodass der Flieger länger fliegen kann.
Bei der Konstruktion eines Papierfliegers versucht man, möglichst grosse Tragflächen zu falten, sodass auch viel Fläche für den Auftrieb vorhanden ist. Kleinere Falze wie zum Beispiel an der Nase konzentrieren die Masse und verlagern den Schwerpunkt und somit die Lage des Fliegers im Luftstrom, sodass er besser fliegt.
Der Luftwiderstand bremst die Vorwärtsbewegung, deswegen versucht man, in die Vorwärtsrichtung dem Luftstrom möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, gleichzeitig sollte der Papierflieger aber auch robust sein, damit er stabil im Luftkanal liegt und nicht zu stark deformiert wird (und dann möglicherweise wieder Angriffsfläche zum Bremsen bietet).
Wenn du noch mehr Details wissen willst, kann ich dir diese Seite empfehlen:
http://brain.exp.univie.ac.at/ypapierflieger/papfs.htm
Viel Spass beim Entdecken noch! |
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