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Nachricht |
| DerWeißEsNicht |
Verfasst am: 01. Aug 2013 17:22 Titel: |
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Hallo GvC,
vielen Dank für deine Antwort. =)
Jopp das A in meinen Gleichung ist verloren gegangen ...
So nun habe ich dann doch noch ein paar Fragen:
Kann man die Flussverkettung einer permanenterregten Synchronmaschine in der Weise aufschlüsseln wie ich es getan habe? Also das sie sich aus den drei Teilen
Flussverkettung in der Statorspule,
Flussverkettung zwischen den Statorspulen,
Flussverkettung durch bspw. einen permanentmagnetischen Rotor zusammensetzt?
Wenn das richtig ist würde sich meine gesamte Flussverkettung wie folgt berechnen:
Hier wäre nun die Flussverkettung der Spule:
Wie würde ich die Flussverkettung infolge der Induktion berechnen? Hier müsste man doch noch irgendwelche Steuerung beachten oder? Geht das dann in die Richtung Gegenindukti-vität usw?
Vielen DANK!!! =) |
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| GvC |
Verfasst am: 01. Aug 2013 16:37 Titel: |
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Vorbemerkung: Du hast in Deinen Formeln zwar zunächst die Spulenquerschnittsfläche A berücksichtigt, anschließend aber einfach unterschlagen.
Zur Sache:
Das erste N benötigst Du, um den Fluss in der Spule zu bestimmen. Die nochmalige Multiplikation mit N benötigst Du bei der Anwendung des Induktionsgesetzes, also z.B. zur Bestimmung der Induktivität (hier Selbstinduktivität) oder der Selbstinduktionsspannung:
mit
Manche bezeichnen die Flussverkettung auch mit dem Begriff Spulenfluss (im Englischen "total flux"). Das ist der physikalisch tatsächlich vorhandene Fluss multipliziert mit der Windungszahl der Spule. Die Flussverkettung ist also eine reine Rechengröße.
Rechnen wir mal weiter die induzierte Spannung nach obiger Formel (Vorzeichen unwichtig, da kein Richtungspfeil vorgegeben ist).
Die Konstanten bleiben beim Differenzieren erhalten:
Hierin enthalten ist der magnetische Leitwert des Magnetkreises
Du erinnerst Dich vielleicht, dass die Selbstinduktivität einer Spule bestimmt wird zu
Somit
Kommt Dir das bekannt vor?
Ich hätte auch anders argumentieren können, nämlich mit der allgemeinen Definition der Induktivität, die ja lautet: Induktivität ist Spulenfluss (Flussverkettung) dividiert durch den erregenden Strom:
Und dann das Induktionsgesetz anwenden in der Form
So schließt sich der Kreis. In jedem Falle ist in der Selbstinduktivität der Faktor N² enthalten.
Fazit:
Es gibt, wie auch bei der Bestimmung des ohmschen Widerstandes oder auch der Kapazität, zwei Möglichkeiten zur Bestimmung der Induktivität:
1. die sog. messtechnische Variante
2. die sog. "geometrische" Variante
Zum Vergleich:
ohmscher Widerstand
messtechnisch:
geometrisch:
bzw. der ohmsche Leitwert
Kapazität
messtechnisch:
geometrisch:
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| DerWeißEsNicht |
Verfasst am: 01. Aug 2013 09:51 Titel: |
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Ich möchte hier gleich noch eine Verständnisfrage anschließen.
Mit dem magnetischen Fluss phi habe ich doch schon den gesamten Fluss durch die Spule erfasst. Wieso muss ich dann bei der Flussverkettung den magnetischen Fluss ein weiteres mal mit allen Windungen multiplizieren???
Ich dachte bisher, der magentische Fluss ist die Gesamtheit der magnetischen Flussdichte über eine Fläche A. So nun berechnet sich die Flussdichte aus der magentischen Feldstärke, die sie wiederum aus der Windungszahl, dem Strom und der Länge der Spule berechnet. An dieser Stelle habe ich also schon:
- die Feldstärke der gesamten Spule,
- daraus folgend die Flussdichte der gesamten Spule
- und daraus folgend den magentischen Fluss der gesamten Spule
berücksichtig.
Wieso dann noch einmal die Flussverkettung? Der magentische Fluss bezieht sich doch schon auf eine Spule? Es sei denn ich beginne meine Berechnung mit der Feldstärke von einer Leiterschleife, dann würde das Ganze für mich wieder Sinn machen.
Ich Schlussfolgere für mich, dass man die Flussverkettung mit N*phi nur dann nutzen kann, wenn man zuvor die magentische Feldstärke, die Flussdichte und den Fluss von nur einer Leiterschleife berechnet hat.
Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen. |
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| DerWeißEsNicht |
Verfasst am: 01. Aug 2013 09:10 Titel: |
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Zunächst einmal vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast meine Sätze zu entschlüsseln. Hätte ich nochmal drüber lesen sollen ...
Also um welche Flussverkettung es sich handelt habe ich schon bedacht. Diese setzt sich wie ja aus drei Teilen zusammen:
1. Flussverkettung in der Statorspule
2. Flussverkettung zwischen den Statorspulen
3. Flussverkettung durch bspw. einen permanentmagnetischen Rotor
Punkt zwei und drei sind für mich nicht interessant. Mich interessiert nur Punkt 1! =)
LG |
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| schnudl |
Verfasst am: 31. Jul 2013 21:32 Titel: |
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Wenn du von Flußverkettung sprichst: um die Verkettung welcher Flüsse geht es? Stator -> Rotor Stator -> Stator ...? Wovon sprichst du eigentlich ?
Ich glaube, du hast das überhaupt nicht bedacht  |
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| DerWeißEsNicht |
Verfasst am: 31. Jul 2013 21:01 Titel: Berechnung Flussverkettung |
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Hallo,
ich versuche mir gerade die Flussverkettung einer Statorwicklung eines Elektromotors berechnen bzw. herleiten. Nun habe ich das Gefühl mich im Kreis zu drehen.
Das N² ist in der Berechnung des psi ist doch nicht richtig oder? Eigentlich habe ich ja schon mit der magnetischen Feldstärke die Windungszahl mit berücksichtig. An dieser Stelle rechne ich sie aber noch einmal rein. Eigentlich habe ich doch schon mit meinem psi meine Flussverkettung berechnet oder?
Ich wäre echt sehr Dankbar, wenn jemand den Knoten in meinem Kopf lösen könnte.
Viele Grüße |
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