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Bruce
BeitragVerfasst am: 04. Jul 2013 12:03    Titel:

@Fau Ka
Gehe ich recht in der Annahme, dass Du

http://de.wikipedia.org/wiki/Superparamagnetismus

schon gelesen hast?

Konnte oder kann dieser Artikel etwas zu deinem Verständnis für
die relevanten physikalischen Phänomene beitragen?

Gruß von Bruce
jh8979
BeitragVerfasst am: 03. Jul 2013 05:31    Titel: Re: magnetische Suszeptibilität vs. magnetische Sättigung

Fau Ka hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage:
Ich habe eine kleine Frage: Kann man von der magnetischen Sättigung eines Materials auf die magnetische Suszeptibilität schließen?

Die magnetische Sättigung sagt Dir, dass ab einem bestimmten Äußeren Magnetfeld keine Änderung der Magnetisierung mehr auftritt. Die magnetische Suszeptibilität sagt Dir wie das magnetische H-Feld mit der Magnetisierung zusammenhängt:

In Ferromagnetischen Materialien ist die Suszeptibilitaet keine Konstante sondern (i.A. sehr kompliziert) abhängig vom angelegten magnetischen Feld . Die Saettigungsmagnetisierung sagt Dir nur, wann die Suszeptibilitaet sich nicht mehr ändert, also ab wann .

Deswegen macht es bei ferromagnetischen Materialien auch oft wenig Sinn von magnetischer Suszeptibilitaet zu sprechen. Da es anders als bei anderen Materialien keine konstante Materialeigenschaft ist, sondern von der genauen Vorgeschichte des Materials abhängt.
Fau Ka
BeitragVerfasst am: 30. Jun 2013 16:38    Titel: magnetische Suszeptibilität vs. magnetische Sättigung

Meine Frage:
Ich habe eine kleine Frage: Kann man von der magnetischen Sättigung eines Materials auf die magnetische Suszeptibilität schließen?

eigentl. habe ich das Problem, dass ich momentan im Labor 2 verschiedene superparamagnetische Partikel vergleiche. Die einen haben einen Fe2O3- bzw. Fe3O4- Kern, die anderen einen Kobalt-Kern. Von den beiden Herstellern habe ich ausschließlich die magnetische Sättigung in emu/g erhalten (Kobaltpartikel = 150 emu/g; Magnetitpartikel = 49 emu/g)...jetzt wollte ich in meiner Arbeit aber die magnetische Suszeptibilität ins Verhältnis setzen und begründen, wieso die Kobaltpartikel viel schneller magnetisierbar sind.


Vielen Dank im Vorraus und schönen Sonntag,

FAU KA

Meine Ideen:
Ich gehe davon aus, dass Kobalt grundsätzlich eine höhere Suszeptibilität aufweist, als Magnetit. Leider fehlen mit dazu genaue Zahlenangaben. Grundsätzlich denke ich: je höher die Sättigung, desto höhe muss das benötigte Magnetfeld sein um diese Sättigung zu erreichen. Aber heisst das auch: je höher die Sättigung desto schneller lässt sich das Material magnetisieren?

Leider kenne ich mich überhaupt nicht auf dem Gebiet des Magnetismus aus und habe auch nach längerer Recherche kein befriedigendes Ergebnis erhalten.

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