Autor Nachricht
lampe16
BeitragVerfasst am: 22. Mai 2013 15:48    Titel:

Eigentlich steht die Herleitung doch schon auf dem Zeichnungsblatt. Der Knackpunkt war die Näherung für .

Der Rest ist das Benutzen dieser Näherung, um zu der eingerahmten Formel zu kommen.
Zenda
BeitragVerfasst am: 22. Mai 2013 15:30    Titel:

Okay ja ich sehe, dass die Näherung schon hier sehr gut gilt. Aber was heißt dass jetzt für meine Rechnung? Spielt das irgendwo eine Rolle?
lampe16
BeitragVerfasst am: 22. Mai 2013 15:22    Titel:

Zenda hat Folgendes geschrieben:
Ich kann nur immer noch nicht wirklich etwas damit anfangen, dass die Vektoren näherungsweise parallel für weit entfernte Aufpunkte sind.


Nimm mal ein A4-Blatt und zeichne unten links in die Ecke einen Dipol mit l=1 mm. Den Aufpunkt legst du in die Ecke oben rechts. Jetzt vergleiche die Richtungen der drei Vektoren. Der Aufpunkt auf der Zeichnung liegt im Fernfeld und da stimmt die Näherung sehr gut.
Zenda
BeitragVerfasst am: 22. Mai 2013 14:48    Titel:

Habe mir das ganze nochmal groß aufgemalt und sehe jetzt die Dreiecke, vielen Dank für die gute Erklärung.

Mit dem l/2*cos(alpha) rechnet mal also ein Teilstück von r aus, wenn ich das richtig verstehe (und zwar genau das, welches in dem rechtwinkligen Dreieck eingeschlossen ist).
Und mit der Rechnung: |r-r12|=r-+(l/2)*cos(alpha)+... nimmt man jetzt also die Länge r und addiert/subtrahiert dieses Stück davon weg.

Ich kann nur immer noch nicht wirklich etwas damit anfangen, dass die Vektoren näherungsweise parallel für weit entfernte Aufpunkte sind.
lampe16
BeitragVerfasst am: 22. Mai 2013 12:28    Titel:

Es geht hier um das Fernfeld, also um eine Näherung, die nahe am Dipol nicht gilt. (Das siehst du am deutlichsten, wenn du r=0 einsetzt). Bei weit entfernten Aufpunkten sind die drei zum Aufpunkt führenden Vektoren näherungsweise parallel. ist der Winkel zwischen und . Der ist für beide Dreiecke gleich. (Das Lot von der negativen Ladung musst du auf die Verlängerung von fällen). Siehst du jetzt die Dreiecke?
Zenda
BeitragVerfasst am: 22. Mai 2013 11:29    Titel:

In welchem der beiden rechtwinkligen Dreiecke ist denn dann der Winkel alpha? In dem "größeren"?
"Außerdem sind die drei zum Aufpunkt führenden Vektoren fast parallel" Du meinst die drei r-Vektoren? Aber was nützt mir diese Information?
Heißt dass eventuell, wenn ich das durch das Lot konstruierte Dreieck anschaue, ich das Lot als l/2 betrachten kann?

Dann würde ich das ganze schon ein bisschen verstehen, allerdings finde ich es immer noch komisch, dass |r-r1,2|=r -+ l/2*cos(alpha) + ..., also das hintendran noch ein + ... folgt?
lampe16
BeitragVerfasst am: 21. Mai 2013 23:35    Titel: Re: Dipolfeld Potential herleiten

Zenda hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage:

Kann mir jemand erklären was da gemacht wurde?


Fälle von der positiven oder negativen Ladung das Lot auf . Dann siehst du ein rechtwinkliges Dreieck mit dem Winkel Außerdem sind die drei zum Aufpunkt führenden Vektoren fast parallel. Alles klar?
Zenda
BeitragVerfasst am: 21. Mai 2013 17:50    Titel: Dipolfeld Potential herleiten

Meine Frage:
Ich muss zeigen, dass unter Ausnutzung des Superpositionsprinzips das Potenzial eines elektr. Dipols in großer Entfernung r gegenüber der Dipollänge a gegeben ist durch: Potential=1/(4*PI*E)*(P/r²)*cos(alpha).

Meine Ideen:
http://exp1.fkp.physik.tu-darmstadt.de/vorlesungen/et/ss08/Dipol.pdf
Gleich auf der ersten Seite wird das Potenzial ja hergeleitet, allerdings verstehe ich den einen Schritt nicht:
1. Seite, vorletzte Zeile: |r-r12|=r-+(l/2)*cos(alpha)+...

Kann mir jemand erklären was da gemacht wurde? Ich dachte zuerst, man müsste Taylornähern, aber irgendwie ist das da doch nicht gemacht worden, oder?

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group