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lampe16
BeitragVerfasst am: 27. März 2013 12:17    Titel:

Zum Berechnen der magnetischen Flussdichte in der langen Erregerspule braucht man - bei den üblichen Vernachlässigungen - deren Querschnitt nicht.

Die Aufgabenstellung ist trotzdem unvollständig. Hinzu gehört, dass die Messspule in der Erregerspule angeordnet ist. Dann ist die Aufgabe lösbar.

Oder die Rätsel aufgebenden Pädagogen erwarten, dass sich der Prüfling die Aufgabe selber so zurechtbiegt, dass sie lösbar wird.

Edit:
Ich merke gerade, dass nicht der Erregerstrom sondern die -spannung gegeben ist. Man braucht also nicht das Durchflutungs- sondern das Induktionsgesetz. Dann stelle ich mir vor, die Messspule ist eng anliegend über die Erregerspule gewickelt. Sie ist dann mit demselben Fluss verkettet wie die Erregerspule und letztere hat denselben Querschnitt wie die Messspule.

Nach meinem Geschmack ist dieses "Zurechtbiegen" nicht. In Prüfungen sollten Aufgaben, nicht Rätsel gestellt werden.
GvC
BeitragVerfasst am: 26. März 2013 15:07    Titel:

Gröschan hat Folgendes geschrieben:
Kann man die 12cm² nicht als Querschnittsfläche ansehen?


Nein, das ist die Querschnittsfläche der Induktionsspule. Zur Bestimmung des Stromes durch die Erregerspule (Feldspule) benötigst du aber deren Querschnittsfläche.
Gröschan
BeitragVerfasst am: 26. März 2013 14:20    Titel:

Hallo,

das war die Aufgabe im originalen Wortlaut. Mehr Infos habe ich auch nicht. Kann man die 12cm² nicht als Querschnittsfläche ansehen? Vielleicht war das so gemeint.
GvC
BeitragVerfasst am: 26. März 2013 13:50    Titel:

Um diese Aufgabe lösen zu können, benötigst Du noch die Querschnittsfläche der (äußeren) Erregerspule. Ist die denn nicht gegeben?

Wie lautet die Aufgabenstellung im originalen Wortlaut?
Gröschan
BeitragVerfasst am: 26. März 2013 13:23    Titel: Aufgabe zum Induktionsgesetz - Scheitelspannung berechnen

Meine Frage:
Hallo

Ich brauche dringend eure Hilfe, da ich komplett auf dem Schlauch stehe. Ich will diese Aufgabe hier für meine Abivorbereitung komplett verstehen. Hier ist die Aufgabe:

An einer langen luftgefüllten Spule (l = 200 cm, n = 180; R = 100 Ohm) liegt eine sinusförmig veränderliche Wechselspannung von 50 Hz mit dem Scheitelwert 30 V.
Eine achsenparallele Induktionsspule der Fläche 12 cm² besitzt 300 Windungen. Welche Scheitelspannung misst man an ihren Enden?


Meine Ideen:
Bei mir scheitert es schon beim ersten Schritt. Ich kann nicht die Zeitliche Änderung des Magnetfeldes B berechnen, da ich nicht weiß, wie ich die zeitliche Veränderung der Stromstäke I bestimmen kann. Ich habe in der Aufgabe ja einen Widerstand R gegeben, aber ich kann doch nicht einfach I=R*U rechnen, um "I effektiv" auszurechnen.

Ich wäre euch für eure Hilfe sehr dankbar!


Lg Gröschan

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