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CharlotteBAF
BeitragVerfasst am: 21. März 2013 18:55    Titel: zur 2ten Frage

Für deine zweite Frage habe ich eine Antwort:

Gerade, wenn man, wie in deinem Fall mit einem Seil oder ähnlichem Wellen "macht", und die Enden des Seils bei y=0 (Auslenkung) sind, und du konstant Wellen "machst", denn entstehen Knotenpunkte. Dies nennt man, genauso wie du es erkannt hast, stehende Wellen. Nur, wenn du eine Welle "machst", denn wandert diese von Ende zu Ende, was denn keine stehende Wellen sind.

--> konstante Wellen = stehende Wellen
Alemarius Nexus
BeitragVerfasst am: 19. März 2013 19:06    Titel: Verschiedene Fragen zu Schwingungen

Hi!

Ein Kumpel und ich schreiben am Freitag Abitur im Physik-LK und uns ist aufgefallen, dass es schon lange ein paar Dinge gibt, die wir nicht verstanden haben, deshalb wollte ich mal fragen, ob ihr uns vielleicht erleuchten könnt. Es geht dabei hauptsächlich um Schwingungen. Es wäre nett, wenn ihr uns die Fragen (gerne auch Teile!) beantworten könntet.

Da wäre zum einen die erzwungene Schwingung. In unserem Buch steht, dass die maximale Verstärkung des Resonators als Resonanz bezeichnet wird und genau dann auftritt, wenn Erreger und Resonator eine Phasendifferenz von PI/2 haben. In diesem Fall soll also praktisch immer mehr Energie auf den Resonator übertragen werden. Wenn ich mir nun eine Schaukel vorstelle, die über die Mitte von rechts nach links schaukelt, in der der Resonator (der "Schaukelnde") rechts und der Erreger (der "Anschubser") in der Mitte ist, dann ist diese Phasendifferenz bei gleicher Frequenz gegeben. Der Erreger hat nun die maximale Geschwindigkeit, zieht also den Resonator nach links (bzw. erstmal in die Mitte). Wenn dann aber der Erreger links angekommen und der Resonator in der Mitte ist, dann bewegt der Erreger sich doch als nächstes in die andere Richtung, wodurch er gerade der Bewegung des Resonators entgegen wirkt und damit Energie abzieht. Wie kann denn dann die Energie des Resonators größer werden?
Wäre es nicht effektiver, wenn beide in Phase schwingen würden? Dann wäre die "Schwingungsrichtung" von Resonator und Erreger immer die gleiche, und der Erreger würde nie gegen den Resonator arbeiten.
Was haben wir da falsch verstanden?

Die zweite Frage bezieht sich auf eine stehende Welle in einem Wellenträger. Wenn ich einen Wellenträger mit zwei festen Enden habe, wäre in einem solchen nicht auch eine stehende Welle möglich, wenn er 3/4 der Wellenlänge hätte? Wenn ich nun links eine Welle mit der Auslenkung y=0 aussende, dann würde sie rechts mit maximaler Auslenkung auftreffen, einen Phasensprung machen und quasi gespiegelt zurücklaufen. In diesem Fall hätten wir trotzdem einen Punkt, an dem sich die Welle mit ihrem reflektierten Teil aufhebt (nämlich bei einer halben Wellenlänge vom linken Rand), also hätten wir eine stehende Welle, oder nicht?

Die dritte Frage bezieht sich auf den elektrischen Schwingkreis. Wir verstehen nicht so recht, warum der Strom, wenn der Kondensator maximal geladen ist und dann anfängt, sich über die Spule zu entladen, zuerst klein ist und dann größer wird. Hätten wir keine Spule, dann wäre es ja genau umgekehrt, denn die Spannung am Kondensator wird kleiner, also mit U = RI auch der Strom. Da wir nun eine Spule haben, wirkt dem großen Strom am Anfang aber durch Selbstinduktion nach U = L*dI/dt auch eine sehr hohe Gegenspannung entgegen. Hier haben wir nun mehrere Fragen:
1.: Würde sich dadurch nicht auch erneut der Strom ändern, wodurch wieder eine Spannung induziert würde? Quasi so etwas wie Selbst-Selbstinduktion!
2.: Soweit wir das verstanden haben, wird der Strom danach stärker, weil das Magnetfeld in der Spule sich auch wieder abbaut und dadurch eine Spannung induziert wird, die den normalen Strom verstärkt. Aber müsste der Abbau des Magnetfeldes dazu nicht mit der Zeit auch stärker werden? Wird er das, und wenn ja, warum?


Fragen über Fragen!


Danke im Voraus!

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