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Systemdynamiker
BeitragVerfasst am: 23. Dez 2012 12:28    Titel: Diagramm

Bei solchen Fragen würde ich immer ein p-V- und ein T-S-Diagramm zeichnen. Die Fläche unter der ersten Kurve entspricht dann der (negativen) Arbeit und die Fläche unter der zweiten Kurve der Wärme.

Die vier Basisprozesse (isochor, isobar, isotherm, isentrop) habe ich unter dem Stichwort ideales Gas besprochen:

http://www.prozessdesign.ch/index.php?title=Ideales_Gas
MatNat
BeitragVerfasst am: 17. Dez 2012 17:35    Titel: Reihenfolge thermodyn. Prozesse

Meine Frage:
Hallo!
Ich stelle mir momentan die Frage, welchen Einfluss die Reihenfolge bei einem thermodynamischen Prozess hat.
Zum Beispiel erhöhe ich zuerst den Druck von p1 auf p2 isochor und anschließend das Volumen von V1 auf V2 isobar (P1,V1) - (P2,V1) - (P2,V2). Das ist aber ja etwas anderes als (P1,V1) - (P1,V2) - (P2,V2). Welchen Unterschied macht es in der Wärmezufuhr? Irgendwie leuchtet mir das nicht so recht ein.

Oder was wäre, wenn ich beides sogar gleichzeitig erhöhe?

Meine Ideen:
Beim isobaren Prozess ist ja die innere Energie dE = dQ - pdV und die Wärme ist doch Q = C(p)*dT wobei C(p) die Wärmekapazität bei konstantem Druck sein soll.
Bei isochoren Prozess ist dE = dQ, weil W=0. Und Q = C(v)*dT.

Welchen Unterschied macht denn jetzt die Reihenfolge? Und sind die beiden Ausdrücke für Q schon die benötigten Wärmemengen?

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