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Verfasst am: 24. Okt 2012 01:04 Titel: |
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Als Faustregel beim Messen mit "analogen" Geräten (Lineal) gilt, dass man den Ablesefehler so groß wie die kleinste (Unter-)Skalierung wählt. Bei einem normalen Lineal wäre dies also ein Millimeter.
Den korrekten statistischen Fehler sollte man so wählen, dass in zwei Drittel aller Fälle die Ablesung vom wahren Wert nicht mehr als um den Messfehler abweicht. Umgekehrt ausgedrückt: man muss den Messfehler so klein wählen, dass in jeder dritten Messung die Abweichung größer als der Messfehler ist. In jeder 20. Messung sogar um das Doppelte des Messfehlers.
Normalerweise kann man mit einem Lineal auch 0.5 Millimeter ablesen. Mit der Faustregel macht man die Ableseungenauigkeit also unnötig groß.
Manche Leute halten sich für fähig abschätzen zu können, in welchem Drittel eines Millimeters der abzulesende Wert liegt. Man kann dies vielleicht bezweifeln, allerdings ist diese Methode und damit ein Messfehler von 0.33mm als Angabe des statistischen Fehlers wesentlich besser als eine Ablesung mit nur 1mm Genauigkeit, welche in 100% aller Fälle den wahren Wert innerhalb des Messfehlers enthält.
Weitere Fehlerquellen sind Fehler in den Angaben des Widerstandes und der Kapazität. |
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