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GvC
BeitragVerfasst am: 25. Jun 2012 19:03    Titel:

jaykop hat Folgendes geschrieben:
also wenn ich U1 = 9V habe ist mein gesamtstrom doch I=15mA.


Nein! Wenn das so wäre, hättest Du die Bedingung der Aufgabenstellung nicht erfüllt, dass I3 und I1 gleich groß sein müssen.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten der Schaltungsveränderung, die die genannten Bedingungen erfüllt.

Falls die Versorgungsspannung unverändert bleibt, muss nur gewährleistet sein, dass R1=R2+R3 und R3=2*R2. Zum Beispiel könntest Du R1 auf 3kOhm erhöhen, dann musst Du aber auch R2 und R3 verdoppeln, also R2=1kOhm und R3=2kOhm. Du könntest auch R1, wie von Dir vorgeschlagen auf 2kOhm erhöhen, dann müsstest Du allerdings auch R2 und R3 erhöhen, nämlich auf R2=0,667kOhm und R3=1,333kOhm.

Wenn als Schaltungsveränderung auch die Änderung der Versorgungsspannung zugelassen wäre, gäbe es noch einmal unendlich viele Möglichkeiten. Dann verändert sich jedoch auch eine der Bedingungen, nämlich das Widerstandsverhältnis R2/R3. Z.B. könnten bei Verdoppelung der Versorgungsspannung die Widerstände so gewählt werden: R2=1kOhm, R3=0,5kOhm und R1=1,5kOhm. Oder, um auf Deine Lösung mit R1=2kOhm zurückzugreifen, es müssten bei einer Versorgungsspannung von 18V und R1=2kOhm die beiden Teilerwiderstände auf R2=1,333kOhm und R3=0,667kOhm verändert werden. Rechne nach: Du kommst auf Ua=6V, wie gefordert.

Insofern ist die Musterlösung nicht ganz vollständig. Oder die Aufgabenstellung ist etwas ungeschickt formuliert.

Wenn jedoch davon ausgegangen werden soll, dass die Versorgungsspannung und der Strom I3 unverändert bleiben, dann erfüllt nur die Musterlösung die genannten Bedingungen, also R1=1,5kOhm bei unveränderten Widerständen R2=0,5kOhm und R3=1kOhm.
jaykop
BeitragVerfasst am: 25. Jun 2012 18:05    Titel:

Hmmm,

also wenn ich U1 = 9V habe ist mein gesamtstrom doch I=15mA.
Klar ist das in I3 =6mA Strom durchfliesen bei 9V Spannung.

Laut Aufgabenstellung teil b) soll doch aber sein da komme ich mit meinen rechnung auf 7.5mA wenn mein I=15mA ist :S oder habe ich die aufgabenstellung falsch verstanden.
GvC
BeitragVerfasst am: 25. Jun 2012 17:28    Titel:

Die Musterlösung ist natürlich richtig. Wenn ein Teilstrom die Hälfte des Gesamtstromes sein soll, müssen die Widerstände der beiden parallelen Zweige gleich groß sein.

Dein Lösungsweg ist nicht nachvollziehbar. Insbesondere hast Du nicht berücksichtigt, dass sich die Spannung über R3 und damit der Strom durch den Zweig (R2+R3) nicht ändern soll.
jaykop
BeitragVerfasst am: 25. Jun 2012 16:07    Titel:

ZU TEIL b)

Ich glaube die Musterlösung ist falsch aber ich schreibe es trotzdem hier rein und meine Lösung dazu. Welche ist den jetzt richtig ?






Gemäß Forderung soll I = 12mA werden, ohne zu verändern.

Also vergößerung von R1 auf:







Meine Lösung ist jedoch:


// weil Parallelschaltung



Laut Aufgebanstellung soll doch






GvC
BeitragVerfasst am: 25. Jun 2012 00:14    Titel:

jaykop hat Folgendes geschrieben:
Bei den Spannungteilern habe ich im moment das PRoblem das ich es in einer Schaltung nicht auf anhieb erkennen kann. Hat einer so eine Art Eselsbrücke womit man es sich besser merken kann ?


Die Spannungsteilerregel gilt für alle Elemente einer Reihenschatung:

Teilspannung ist gleich Gesamtspannung mal Teilwiderstand durch Gesamtwiderstand (der Reihenschaltung).

Für b) musst Du nur überlegen, unter welcher Voraussetzung ein Teilstrom in einer Parallelschaltung halb so groß ist wie der Gesamtstrom. Da gibt es nicht viel zu rechnen. Das geht im Kopf.
D2
BeitragVerfasst am: 24. Jun 2012 15:15    Titel:

Hm eine Eselsbrücke.
Angenommen mehrere Widerstände R1,R2,R3... Ri sind in Reihe geschaltet.
Durch alle muss gleicher Strom fließen.
1.Je höher die Summe der Widerstände, desto kleiner der Strom Iges = U/(R1+R2+R3...+Ri)
2. Je größer der Widerstand, desto höher ist die Spannung an diesem. Ui = Ri*I ges

Deine Frage wegen R2.
Die Bedingung ist U =9 V, U3 = 6 V. Was bleibt dan für R2 übrig? Doch die Differenz zwischen 9 -6 V.
Die Bedingungen sind so gewählt, dass R1 beliebige Werte anehmen kann, ohne dass an der Spannung U = 9 V was ändern wird. Deswegen
3. Die Spannungsverhältnisse an Widerständen eines Stranges können nicht durch anderen Strang beeinflust werden. Deswegen taucht R1 in
meiner Rechnung nicht auf.

Wenn du aber mit mehreren Stängen(a,b,c.. z) zu tun hast, dann ist Gesammtstrom die Summe der Einzelströme
I ges = Ia +Ib+Ic + .. Iz, dafür muss dann auf allen Strängen gleiche Spannung herrschen.
Und der Strang mit kleinstem Gesamtwiderstand Rj wird den größten Strom vor allen anderen Srängen haben. Ij = U/Rj .


Was hast du bei der Aufgabe b) rausbekommen?
Gast Martin
BeitragVerfasst am: 24. Jun 2012 13:29    Titel:

Wenn Du dir den R1 weg denkst, bekommst Du die gleiche Schaltung wie in Wikipedia.
Also die Widerstaende R2 und R3 bilden einen Spannungsteiler.

Der Name kommt aus der Funktion: Die Eingansspannung U=9 V und die Ausgangsspannung U3 stehen zueinander in einem Verhaeltnis .
Also die zwei hintereinander geschaltete Widerstaende teilen die Eingansspannung auf 2 Teile. Es Muss gelten:


Lies bitte den Wiki-Artikel. Dort ist das exakt beschrieben.
jaykop
BeitragVerfasst am: 24. Jun 2012 12:09    Titel:

Danke für die Antworten,

Bei den Spannungteilern habe ich im moment das PRoblem das ich es in einer Schaltung nicht auf anhieb erkennen kann. Hat einer so eine Art Eselsbrücke womit man es sich besser merken kann ?

@D2

Wie kommt man drauf hier für R2 die (9-6)V einzusetzen ?
Den Rest kann ich Nachvolziehen.

D2 hat Folgendes geschrieben:

R2/R3 = (9-6)V/6V umformen, V kürzen
D2
BeitragVerfasst am: 24. Jun 2012 11:47    Titel:

Wahrscheinlich hat man so gerechnet
R2/R3 = (9-6)V/6V umformen, V kürzen

6*R2 = 9*R3-6*R3 kürzen durch 3
2*R2 = 3*R3 -2*R3 umstellen
3*R3 = 2*R2+2*R3

Aber die Aufgabe kann man im Kopf lösen,
mache nicht komplizierter als es ist.
Gast Martin
BeitragVerfasst am: 24. Jun 2012 10:29    Titel:

Hallo,

Zu der ersten Gleichung:
Die Widerstaende R2 und R3 bilden sog. Spannungsteiler. Die Erklaereung findest Du in Wikipedia. Such bitte nach "Spannungsteiler" Die Spannung an den Widerstaenden R2+R3
ist die gleiche wie am R1.

Der Zeite schritt geht auch schneller:
Wenn I3 + 0.5 I, dann auch I1 (muss) = 0.5*I = I3 (Kirchhoffs'sche Gesetz)
Daraus folgt, dass R1 (muss) = R2+R3 sein, da (wie oben schon gesagt) ist die Spannung [ber dem R1 und den R2+ R3 die gleiche.
jaykop
BeitragVerfasst am: 24. Jun 2012 01:37    Titel: Pi Schaltung Wiederstand berechnen

Hi,

habe diesmal eine Pi Schaltung worin ich einen Wiederstand R_2 berechnen soll. Habe hier eine Musterlösung zu der ich den Lösungweg nicht verstehe.
Ich habe zwar auch eine eigene Lösung aber will unbedingt den hier verstehen da es anscheinend schneller geht zu Rechnen.
Ich führe beide Lösungen hier ein.

Die Schaltung und Aufgabenstellung ist weiter unten. Wovon ich Teil a) gelöst habe.

Musterlösung.:

Bei der Spannungsteilung weiß ich nicht wie man dies selber herleitet mit dem ohmischen gesetzen. Weiß einer wie man drauf kommt ?



Diesen Schritt vertsehe ich nicht wie man drauf kommt. Welche Regel wurde hier angewendet ?






Meine Lösung.:


















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