Autor Nachricht
PhyMaLehrer
BeitragVerfasst am: 30. März 2012 07:54    Titel:

Das stimmt so aber beides nicht.

Ein Widerstand in Reihe erhöht den Strommeßbereich nicht.

Wenn das Meßgerät statt bei 5 A jetzt bei 55 A Vollausschlag haben soll, müssen weiterhin Im = 5 A durch das Meßgerät und Ip = 50 A durch den Parallelwiderstand fließen. Der Strom teilt sich also im Verhältnis 1:10 auf. Die Widerstände müssen entsprechend das umgekehrte Verhältnis haben. (Durch einen kleineren Widerstand kann ein größerer Strom fließen.) Der Widerstand des Meßgeräts und der Parallelwiderstand müssen sich also wie 10:1 verhalten. Mit 100 Ohm für den Widerstand Rm des Meßgeräts wäre der Parallelwiderstand Rp dann 10 Ohm!
Im : Ip = Rp : Rm
Johann
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 19:06    Titel:

PhyMaLehrer hat Folgendes geschrieben:
Aber nicht 1 Ohm!
5 A sollen durch das Meßgerät fließen und weitere 50 A (das Zehnfache) "am Meßgerät vorbei". Wenn das Meßgerät einen Widerstand von 100 Ohm hat, dann muß der Parallelwiderstand... grübelnd

Nebenbei gesagt, ist diese Aufgabe aber völlig realtätsfremd! Dieses Meßgerät hätte bei Vollausschlag eine Leistung von 2500 W und würde glühen! geschockt


ich habe mal in die lösungsmöglichkeiten geschaut...

möglichkeit 1: 1 ohm parallel
möglichkeit 2: 10 ohm in reihe
PhyMaLehrer
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 18:44    Titel:

Aber nicht 1 Ohm!
5 A sollen durch das Meßgerät fließen und weitere 50 A (das Zehnfache) "am Meßgerät vorbei". Wenn das Meßgerät einen Widerstand von 100 Ohm hat, dann muß der Parallelwiderstand... grübelnd

Nebenbei gesagt, ist diese Aufgabe aber völlig realtätsfremd! Dieses Meßgerät hätte bei Vollausschlag eine Leistung von 2500 W und würde glühen! geschockt
Johann
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 18:22    Titel:

also muss ich einen kleinen Widerstand parallel schalten, sprich 1 Ohm... ich hoffe ich denke logisch :-)
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 17:54    Titel:

Johann hat Folgendes geschrieben:
wenn ich jetzt einen Amperemeter habe, dessen Messbereich 5 A beträgt....ich will jedoch Ströme bis 55 Ampere messen.
Muss ich dann einen Widerstand zwischenschalten?
der Innenwiderstand des Amperemeters beträgt 100 Ohm.


Stell Dir mal vor, Du schickst 5 Ampere da durch. Also Vollausschlag. Jetzt schaltest Du weitere 100 Ohm parallel. Der Strom teilt sich dann fifty-fifty auf. Das Amperemeter zeigt also nur noch 2,5 Ampere an. Du könntest jetzt also bereits 10 Ampere messen (müßtest natürlich die angezeigten 5 Ampere hochrechnen).

Wie's weitergeht, wird Dir klar sein, oder?

Viele Grüße
Steffen
Johann
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 17:44    Titel:

Vielen Dank für deine Hilfe

Ich habe da noch ne andere allgemeine Frage zjm Verständnis. Wäre super, wenn du sie mir erklären könntest.

Undzwar, wenn ich jetzt einen Amperemeter habe, dessen Messbereich 5 A beträgt....ich will jedoch Ströme bis 55 Ampere messen.
Muss ich dann einen Widerstand zwischenschalten?
der Innenwiderstand des Amperemeters beträgt 100 Ohm.

wenn ja, welchen Widerstand und vorallem parallel oder in reihe zum messinstrument?
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 17:33    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Johann hat Folgendes geschrieben:
der Strom wäre also 2% höher, ist das richtig?


Ganz genau! Also sollte man diese Schaltung vermeiden, die andere macht ja nur 0,1 Prozent Fehler beim Bestimmen des wahren Widerstands.

Ich verstehe die Aufgabe so, daß Du das für die anderen zwei Widerstandswerte auch noch berechnen sollst. Das war's dann schon.

Viele Grüße
Steffen
Johann
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 17:21    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Steffen Bühler hat Folgendes geschrieben:
Johann hat Folgendes geschrieben:
in Schaltung 2, ist doch der Strom niedriger oder nicht? Teil er sich dann nicht nur einen Gesamtwiderstand von 5100 Ohm?


Kannst Du den Widerstand der Parallelschaltung berechnen?

Viele Grüße
Steffen


Ja also, der Gesamtwiderstand wäre

100*5000/ 5000+100 = 98,04 Ohm


der Strom wäre also 2% höher, ist das richtig?
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 17:00    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Johann hat Folgendes geschrieben:
in Schaltung 2, ist doch der Strom niedriger oder nicht? Teil er sich dann nicht nur einen Gesamtwiderstand von 5100 Ohm?


Nein, er fließt durch die Parallelschaltung von Widerstand und Voltmeter. Insgesamt fließt also mehr, es sind sozusagen zwei Gartenschläuche am Wasserhahn. Es fließt soviel mehr, wie der Widerstand kleiner wird. Kannst Du den Widerstand der Parallelschaltung berechnen?

Viele Grüße
Steffen
Johann
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 16:48    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Johann hat Folgendes geschrieben:

Könntest du mir bitte bei b) auch helfen, was das Verständnis angeht?

Nehmen wir erstmal den 100-Ohm-Widerstand. Wenn in Schaltung 1 noch das Amperemeter mit 0,1 Ohm in Reihe hängt, messen wir eine zu hohe Spannung. Um wieviel Prozent ist die denn zu hoch?
Jetzt Schaltung 2. Der Strom läuft nicht nur durch die 100 Ohm, sondern auch durch die parallelen 5000 Ohm des Voltmeters, ist also zu hoch. Um wieviel Prozent?

Viele Grüße
Steffen[/quote]

In Schaltung 1, wäre die gemessene Spannung um 0,1 % höher


und in Schaltung 2, ist doch der Strom niedriger oder nicht? Teil er sich dann nicht nur einen Gesamtwiderstand von 5100 Ohm?
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 16:29    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Johann hat Folgendes geschrieben:
Also wird in schaltung 2, die wahre Spannung des Verbrauchers gemessen.

Richtig, und in Schaltung 1 der wahre Strom durch den Verbraucher. In Schaltung 2 fließt ja noch was Zusätzliches durch das Voltmeter.

Johann hat Folgendes geschrieben:

Könntest du mir bitte bei b) auch helfen, was das Verständnis angeht?

Nehmen wir erstmal den 100-Ohm-Widerstand. Wenn in Schaltung 1 noch das Amperemeter mit 0,1 Ohm in Reihe hängt, messen wir eine zu hohe Spannung. Um wieviel Prozent ist die denn zu hoch?
Jetzt Schaltung 2. Der Strom läuft nicht nur durch die 100 Ohm, sondern auch durch die parallelen 5000 Ohm des Voltmeters, ist also zu hoch. Um wieviel Prozent?

Viele Grüße
Steffen
Johann
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 16:18    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Steffen Bühler hat Folgendes geschrieben:
Johann hat Folgendes geschrieben:
Der Spannungsmesser muss parallel zum Widerstand angeklemmt werden


Richtig. Und nur zu dem. Richtig dran halt. So nah wie möglich.

Johann hat Folgendes geschrieben:
Also in Schaltung 1, wird die wahre Spannung gemessen.


Nur die vom Widerstand? Ist da nicht noch was dabei?

Viele Grüße
Steffen


Ne, der Innenwiderstand des Amperemeters wird mitgemessen, ne?
Also wird in schaltung 2, die wahre Spannung des Verbrauchers gemessen.



Könntest du mir bitte bei b) auch helfen, was das Verständnis angeht?
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 15:56    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Johann hat Folgendes geschrieben:
Der Spannungsmesser muss parallel zum Widerstand angeklemmt werden


Richtig. Und nur zu dem. Richtig dran halt. So nah wie möglich.

Johann hat Folgendes geschrieben:
Also in Schaltung 1, wird die wahre Spannung gemessen.


Nur die vom Widerstand? Ist da nicht noch was dabei?

Viele Grüße
Steffen
Johann
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 15:52    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Steffen Bühler hat Folgendes geschrieben:
Johann hat Folgendes geschrieben:
a) Welche Größe sind jeweils fehlerhaft gemessen?


Wo mißt Du die "wahre" Spannung, die nur am Widerstand anliegt?

Viele Grüße
Steffen


Der Spannungsmesser muss parallel zum Widerstand angeklemmt werden und um einen Widerstand messen zu können muss dieser vom Strom durchflossen werden.

Also in Schaltung 1, wird die wahre Spannung gemessen....

ist das richtig?
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 15:23    Titel: Re: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Johann hat Folgendes geschrieben:
a) Welche Größe sind jeweils fehlerhaft gemessen?


Wo mißt Du den "reinen" Strom, der nur durch den Widerstand fließt?

Wo mißt Du die "wahre" Spannung, die nur am Widerstand anliegt?

Viele Grüße
Steffen
Johann
BeitragVerfasst am: 29. März 2012 15:18    Titel: Strom-/Spannungsmessungsaufgabe

Hallo erstmal,

ich hoffe ihr könnt mir bei der folgenden Aufgabenstellung helfen.
Ich verstehe irgendwie nicht, was da gesucht ist?
Was ist mit a) gemeint?



Aufgabe

An einem Verbraucher (Widerstand R = 100 Ω, 10 kΩ und 1 MΩ) sollen Strom und Spannung gemessen werden. Dazu stehen ein Voltmeter mit dem Widerstand RV = 5 kΩ und ein Ampermeter mit dem Widerstand RA = 0,1 Ω zur Verfügung. Für die Messung kann zwischen den beiden Schaltungen 1 und 2 gewählt werden.

a) Welche Größe sind jeweils fehlerhaft gemessen?

b) Vergleichen Sie die relativen Fehler (ΔU / U bzw. ΔI / I) der Messgrößen und entscheiden Sie danach, welche Schaltung günstiger ist!


Hoffentlich könnt ihr mir auf die Sprünge helfen

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group