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TomS
BeitragVerfasst am: 23. Feb 2012 17:59    Titel:

Stöße sind immer dann elastisch, wenn keine inneren Freiheitsgrade angeregt werden oder die Stoßpartner gar zerfallen.

A) Bei Atomen, Molekülen oder Kernen gilt dies immer dann, wenn die kinetische Energie zu gering ist, um einen (diskreten) Übergang zwischen zwei Energieniveaus anzuregen. Z.B. kann ein thermisches Elektron im meV Bereich keinen angeregten Zustand eines Atoms mit einer Übergangsenergie im eV Bereich anregen.

B) Im Bereich der Elementarteilchenphysik gilt dies immer dann, wenn zwar ein anderer Endzustand möglich wäre, die Reaktion aber energetisch verboten ist. Z.B. kann ein langsames Elektron ein Proton weder anregen (z.B. zu einer Delta-Resonanz) noch aufbrechen, wenn die Endzustände eine zu hohe Energie hätten.
kingcools
BeitragVerfasst am: 23. Feb 2012 17:34    Titel:

Da steht nicht "immer fast elastisch" sondern "fast immer elastisch", d.h. die meisten sind elastisch(gemeint ist ideal elastisch). Ist es ja ohne reibung bzw. energieverlust immer und auf mikroskopischem niveau gibts erstmal keine reibung aber möglicherweise anders geartete Energieverluste
WieOderWat
BeitragVerfasst am: 23. Feb 2012 16:47    Titel: Elastische Stöße in der Realität

Hallo,

eine Frage: bei einem elastischen Stoß sind die kinetische Energie der Stoßpartner vor und nach dem Stoß gleich.

Gibt es aber in der Realität einen wirklich zu 100% elastischen Stoß? In meinem Buch heißt es:

"Auf mikroskopischem Niveau findet man dagegen sehr wohl elastische Stöße. Beispielsweise sind die Stöße zwischen den Luftmolekülen bei den Temperaturen, die auf der Erdoberfläche herrschen, fast immer elastisch."

Fast immer, das heißt aber nicht, dass sie absolut elastisch sind, oder? Bei jedem möglichen Stoß wird es doch immer einen Verlust geben. Man kann ihn minimieren, aber nie gleich null machen.

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