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Verfasst am: 14. Jan 2012 22:32 Titel: |
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Das Dulong-Petit Gesetz beschreibt in der klassischen Theorie die Wärmekapazität von Festkörpern mit einatomigen Gittern. Die Idee ist, die einzelnen Moleküle als harmonische Oszillatoren (einfache Schwingung) aufzufassen. Thermische Energie ist dann nichts anderes als Schwingungsenergie, woraus sich die Wärmekapazität (molar) einfach aus der Zahl der Oszillatoren ergibt.
Bei tiefen Temperaturen klappt das mit der klassischen Beschreibung nicht mehr, da die Quantenmechanik verlangt, dass die Schwingungen "quantisiert" sind, d.h. nur bestimmte Mengen an Energie aufnehmen können. Wenn die Energie nicht ausreicht, wird die Schwingung nicht angeregt - folglich ist die Wärmekapazität geringer. Diesen Effekt müsste man eigentlich immer berücksichtigen, aber:
Bei hinreichend hohen Temperaturen, sind die Unterschiede von Experiment (bzw. besserer Theorien, die auch die QM berücksichtigen) und dem Dulong-Petit-Gesetz für die meisten Anwendungen vernachlässigbar. Daher gilt "in guter Näherung" das Dulong-Petit-Gesetz.
Gruß
MI |
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