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Rafael91
BeitragVerfasst am: 02. Sep 2011 17:32    Titel:

Ok. Ich sehe was ich da machen muss. Die zurückgelegte Strecke vom Wagen zum Boden ist dann .
Die Strecke des Sackes relativ zum Wagen wäre dann:

Rundungsfehler mal vernachlässigt. Ich weiß, dass man Zahlenwerte erst ganz am Schluss einsetzt.
erkü
BeitragVerfasst am: 02. Sep 2011 13:30    Titel:

Hi !

Zur Verdeutlichung der Wege eine Skizze:
dermarkus
BeitragVerfasst am: 02. Sep 2011 04:45    Titel:

Rafael91 hat Folgendes geschrieben:
erkü hat Folgendes geschrieben:

Du vergisst, dass der Wagen (und nicht der Waagen LOL Hammer ) auch eine Strecke zurück legt.


Ich weiß. Aber das will ich ja nicht wissen oder? Ich will nur wissen welchen Weg der Sack zurücklegt.


Schau genau hin: Gesucht ist die Länge des Wagens, damit der Sack nicht hinten runterfällt.

Also brauchst du die Länge des Weges, den der Sack bezüglich des Wagens zurücklegt.

Wie lang ist der Weg des Sackes?
Und wie lang ist der Weg des Wagens?
Wie lang ist also der Weg des Sackes auf dem Wagen und damit die Mindestlänge des Wagens?
Rafael91
BeitragVerfasst am: 02. Sep 2011 02:55    Titel:

erkü hat Folgendes geschrieben:

Du vergisst, dass der Wagen (und nicht der Waagen LOL Hammer ) auch eine Strecke zurück legt.


Ich weiß. Aber das will ich ja nicht wissen oder? Ich will nur wissen welchen Weg der Sack zurücklegt.
erkü
BeitragVerfasst am: 02. Sep 2011 01:27    Titel:

Rafael91 hat Folgendes geschrieben:
Hm. Danke schon mal für die Antworten.

Ich habs aber anders gelöst.

Zuerst verwende ich den Impulserhaltungssatz:

p_{mvv}=Impuls vorher vom Sack
p_{Mvv}=Impuls vorher vom Waagen
p_{mvn}=Impuls nachher vom Sack
p_{Mvn}=Impuls nachher vom Waagen

Thumbs up! Der Ansatz mit der Impulserhaltung ist schon mal gut !

Rafael91 hat Folgendes geschrieben:
Alles umgeformt ergibt dann:


Das ist ihre gemeinsame Geschwindigkeit nach dem Rutschvorgang.

unglücklich Das Ausrechnen von Zahlenwerten ist schlecht. Man rechnet allgemein weiter und löst nachder gesuchten Größe auf. Dann setzt man die gegebenen Werte ein oder besser, man überläßt den Rechenknechten das Ausrechnen ! Big Laugh

Rafael91 hat Folgendes geschrieben:
Die Beschleunigung vom Waagen ergibt sich aus:


Jetzt löse ich nach den jeweiligen Beschleunigungen auf und setze ein. Es ergibt sich für die Beschleunigung vom Sack:

und für die des Waagens:


Nun kann ich die Zeit ausrechnen.
. v ist die Endgeschwindigkeit von den beiden. Es ist egal was für einsetzen. Wenn wir die Beschleunigung vom Waagen einsetzen fällt v null weg. Es ergibt sich eine Zeit von t=1.21s. Jetzt einfach in die Formel einsetzen und ausrechnen:

Also muss der Waagen mindestens 3.9m lang sein.

Und das ist falsch ! Klo
Du vergisst, dass der Wagen (und nicht der Waagen LOL Hammer ) auch eine Strecke zurück legt.

Rafael91 hat Folgendes geschrieben:
Komischerweise benutze ich den Haftreibungskoof. nicht. Braucht man den überhaupt?

Den Haftreibungskoeffizienten hast Du indirekt beim Impulssatz verwendet. Seine absolute Größe braucht man allerdings nicht.

Mit Anwendung des Energieerhaltungssatzes wird die Rechnung einfacher !

Servus
Rafael91
BeitragVerfasst am: 01. Sep 2011 18:26    Titel:

Hm. Danke schon mal für die Antworten.

Ich habs aber anders gelöst.

Zuerst verwende ich den Impulserhaltungssatz:

p_{mvv}=Impuls vorher vom Sack
p_{Mvv}=Impuls vorher vom Waagen
p_{mvn}=Impuls nachher vom Sack
p_{Mvn}=Impuls nachher vom Waagen

Alles umgeformt ergibt dann:


Das ist ihre gemeinsame Geschwindigkeit nach dem Rutschvorgang.

Die Beschleunigung vom Waagen ergibt sich aus:


Jetzt löse ich nach den jeweiligen Beschleunigungen auf und setze ein. Es ergibt sich für die Beschleunigung vom Sack:

und für die des Waagens:


Nun kann ich die Zeit ausrechnen.
. v ist die Endgeschwindigkeit von den beiden. Es ist egal was für einsetzen. Wenn wir die Beschleunigung vom Waagen einsetzen fällt v null weg. Es ergibt sich eine Zeit von t=1.21s. Jetzt einfach in die Formel einsetzen und ausrechnen:

Also muss der Waagen mindestens 3.9m lang sein.

Komischerweise benutze ich den Haftreibungskoof. nicht. Braucht man den überhaupt?
erkü
BeitragVerfasst am: 24. Aug 2011 15:23    Titel:

Hi, nochmal zur Klarstellung:

ReeTec hat Folgendes geschrieben:
also..

Ich bin mir nicht ganz sicher ob es stimmt aber hier wäre mein Ansatz:

Bei dem Punkt wo der Sack den Wagen berührt würde ich Energieerhaltung verwenden:

E(kin, Sack) = E(reib, Sack)

0,5*m*v² = Fr * s
...

Obige Formel gilt nur für den Fall, dass der Wagen keine Beschleunigung erfährt, also stehen bleibt.
Hiervon ist aber nach der Aufgabenstellung nicht auszugehen. Der Wagen wird durch die Gleitreibungskraft (Prinzip actio=reactio) beschleunigt und mit Ende des 'Sackrutschens' haben Sack und Wagen die gleiche Geschwindigkeit.

Servus
fuss
BeitragVerfasst am: 24. Aug 2011 10:04    Titel:

Und für den Fall, dass der Wagen frei rollen kann, muss man ReeTecs Ansatz noch um den Impulserhaltungssatz erweitern (Sack und Wagen fahren nach dem Rutschen beide mit gleicher Geschwindigkeit) und die dazukommenden kinetischen Energien ergänzen.

(statt Energieerhaltung kann man hier auch die Formeln aus der Kinematik nehmen, wobei man sich a vorher aus F/m berechnet...a_sack=F/m_sack, a_wagen=F/m_wagen)
ReeTec
BeitragVerfasst am: 23. Aug 2011 23:27    Titel:

also..

Ich bin mir nicht ganz sicher ob es stimmt aber hier wäre mein Ansatz:

Bei dem Punkt wo der Sack den Wagen berührt würde ich Energieerhaltung verwenden:

E(kin, Sack) = E(reib, Sack)

0,5*m*v² = Fr * s

0,5*10*5² = 98,1(m*g)*0,3*s

s=4,24m

So lang müsste der Wagen mindestens sein damit der Sack nicht runterfällt.

Die Dauer würde ich so berechnen:

s=0,5*a*t²

Da wir a nicht kennen brauche ich noch:

s= v²/2*a

4,24 = 5²/2*a

a=0,33 m/s²

Das setzen wir in s=0,5*a*t² ein:

4,24=0,5*0,33*t²

woraus sich t=5,07s ergibt.

Also der Wagen muss mindestens 4,24m lang sein damit der Sack der 5,07s gleitet nicht runterfällt.
Rafael91
BeitragVerfasst am: 22. Aug 2011 18:49    Titel: Bewegter Sack auf Wagen

Hallo.
Eine weitere Aufgabe die mir Kopfschmerzen bereitet.
Also ein Sack mit Masse m=10 kg wird mit der Geschwindigkeit 5 m/s auf einen Wagen geworfen. Der Wagen hat die Masse M=25 kg. Sobald der Sack den Wagen berührt wird der Sack auf Grund von Reibung langsamer. Gleitreibungszahl ist sagen wir mal 0,3 und Haftreibung 0,6. Wie lange dauert es bis der Sack anhält und wie lange muss der Wagen sein, damit der Sack nicht runter fliegt?

mfg

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