| Keplerfan |
Verfasst am: 29. Mai 2011 17:13 Titel: |
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Sehr anschaulich so:
Beispiel für eine reine, ungedämpfte Schwingung: Eine Puppe (Crashtest-Dummy, Vogelscheuche, ...) auf einer reibungsfreien Schaukel, die nur einmal angeschubst wird (um die Schwingung zu aktivieren) und dann in Ruhe gelassen wird. Dabei wird wie gesagt angenommen, dass keine Energie verloren geht über Luftreibung und ähnliches, so dass die Schaukel für immer von allein weiterschwingt.
Erzwungene Schwingung: Kind auf der Schaukel, dass noch nicht "raushat", wie man selbst schaukelt, und deshalb von seiner Mutter angeschubst werden muss. Die Mutter erzwingt die Schwingung also. Am besten funktioniert das, wenn die Mutter immer dann "anschaukelt", wenn die Schaukel gerade hinten ankommt und sich gerade wieder etwas nach vorne bewegt hat. Die Mutter ist dann in "Resonanz" mit der Schaukel. Gäbe es keine Reibung (also: ungedämpfte erzwungene Schwingung) und würde die Mutter einfach immer weiter anschaukeln, ohne auf ihr Kind zu achten, so würde sich das arme Kind irgendwann überschlagen. Für den Begriff der erzwungenen Schwingung ist es aber erstmal nicht wichtig, ob es Reibung gibt. Man spricht bei beidem auch von der "erzwungenen gedämpften Schwingung".
Man kann diese Begriffe also, je nach Situation, miteinander kombinieren. |
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