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Nachricht |
| Meromorpher |
Verfasst am: 29. Jul 2004 07:56 Titel: |
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| Guevara2 hat Folgendes geschrieben: | Nein
Wenn man annimmt A bewegt sich, dann wird die zeit in A langsamer, wenn man annimmt dass sich B bewegt vergeht die Zeit in B langsamer. |
Du hast es nicht verstanden. Wenn man annimmt, dass A bewegt ist erscheint es für einen Beoabachter in B so, dass die Zeit langsamer vergeht. Ereignisse in B sind für den Boebachter unverändert. Setzt man den Beobachter in A ists genau andersrum.
Die Wahl des Bezugssystems ist irrelevant, man kann Ereignisse (und -Dauern) jederzeit mit Lorentztransformationen in einander überführen. |
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| Bruce |
Verfasst am: 28. Jul 2004 22:22 Titel: |
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Hallo Guevara2 ,
es ist schon richtig, daß Beobachter A und B in Ihren Inertialsystemen feststellen,
daß die Uhr des jeweils anderen langsamer geht. So soll es sein, genau das besagt
das Relativitätsprinzip von Einstein: Alle Inertialsysteme sind gleichberechtigt!
Es gibt aber einen wichtigen Aspekt, dessen Bedeutung dir vielleicht noch nicht
bewußt ist. Das ist die Relativität der Gleichzeitigkeit! Es gibt keine absolute Zeit.
Wenn zwei Uhren im Bezugssystem von A den Zeitpunkt t anzeigen, dann müssen diese
Uhren aus der Sicht von B nicht die gleiche Zeit anzeigen. Beachtest Du die Relativität
der Gleichzeitigkeit korrekt, dann lösen sich scheinbare Widersprüche auf.
Betrachten wir zur Erläuterung das übliche "einfache" Beispiel. Zum Zeitpunkt t1 treffen
sich A und B. A hat in seinem Bezugssystem zwei synchronisierte Uhren aufgestellt,
eine Uhr U1 an seinem Standort und eine zweite Uhr U2 an einer Stelle, an der B aus
der Sicht von A zum Zeitpunkt t2 vorbeifliegt. Zum Zeitpunkt t1 zeigen die Uhren U1 und
U2 aus der Sicht von A die gleiche Zeit t1 an aber nicht aus der Sicht von B. B stellt
fest, daß zum Zeitpunkt des Vorbeiflugs von A die Uhr U2 eine spätere Zeit anzeigt
als die Uhr U1. Wenn U2 an B vorbeifliegt, dann zeigt U2 auch aus der Sicht von B den
Zeitpunkt t2 an. Allerdings ist aus der Sicht von B die verkürzte relativistische
Zeitspanne zwischen dem Vorbeiflug von U1 und U2 vergangen, da U1 und U2 aus der
Sicht von B als bewegte Uhren langsamer gehen. Außerdem stellt B fest, daß A als Zeitdifferenz
zwischen dem Vorbeiflug an U1 und U2 den Wert t2-t1 bestimmt.
Berücksichtigt man also neben der Zeitdilatation die Relativität der Gleichzeitigkeit,
so ergibt sich eine konsistente Beschreibung.
War das hilfreich oder unverständlich ?
Gruß von Bruce. |
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| Guevara2 |
Verfasst am: 28. Jul 2004 18:12 Titel: |
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Nein
Wenn man annimmt A bewegt sich, dann wird die zeit in A langsamer, wenn man annimmt dass sich B bewegt vergeht die Zeit in B langsamer. |
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| Meromorpher |
Verfasst am: 28. Jul 2004 16:47 Titel: |
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| Wenn du zwei Intertialsysteme (hier: unbeschleunigte Bezugssysteme) hast, ist das doch kein Problem. Du nimmst einfach ein System als ruhend an. Die Wahl des Bezugssystems ist frei, die Ergebnisse sind die gleichen. |
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| Guevara2 |
Verfasst am: 28. Jul 2004 16:41 Titel: Zeitdilatation zwischen zwei Bezugssysteme |
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Ich verstehe da etwas nicht mit der Zeitdilation
Ein Raumschiff A fliegt mit der Geschwindigkeit v von B. Durch die Formel ist die Zeitdilation für das Raumschiff x. tB*x= tA. Aber man könnte doch genauso sagen dass B sich von A mit v entfernt. Wie kann man also die Zeitdilation berechnen wenn es gar kein Bezugsystem gibt. |
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