Autor Nachricht
GvC
BeitragVerfasst am: 23. Nov 2010 17:44    Titel:

Das Kennzeichen eines Wirbelfeldes ist, dass das geschlossene Wegintegral (Ringintegral) der Feldstärke ungleich Null ist. Der "Antrieb" des Feldes geht sozusagen durch die durch den geschlossenen Integrationsweg aufgespannte Fläche hindurch (Durchflutung). Die Feldlinien umschließen ihre Ursache wie ein Wirbel. In einem wirbelfreien Feld ist dagegen das Ringintegral der Feldstärke gleich Null (Kirchhoffscher Maschensatz).
planck1858
BeitragVerfasst am: 23. Nov 2010 14:48    Titel:

@all,

erstmal danke.

@GvC,

also reicht es für die Oberstufe Physik Lk aus, wenn man schreibt, dass die Feldlinien in sich geschlossen sein müssen, da es sich um ein Wirbelfeld handelt?

Oder sollte man dazu noch etwas hinzufügen? Was ist eigentlich ein Wirbelfeld? Man spricht ja auch von Wirbelströmen.
GvC
BeitragVerfasst am: 23. Nov 2010 14:40    Titel:

Paul_787 hat Folgendes geschrieben:
Hi GvC!
Dein Argument klingt zunächst überzeugend.
Anscheinend habe ich da in der Vorlesung nicht aufgepasst, denn
da erzählte man uns:



das x soll Kreuzprodukt heißen.


Das ist nun komplett falsch. Denn der Strom ist kein Vektor. Richtig muss es heißen



mit l = Leiterlänge und positive Richtung von in Stromrichtung

Selbst wenn Du als ausdrücken wolltest, hätte das dimensionsmäßig schon nicht gestimmt. Außerdem wäre die Kraftrichtung verkehrt.

Abgesehen davon war die Frage, wie Du mittlerweile ja gemerkt hast, auf ganz was Anderes bezogen. planck1885 hatte vorgeschlagen, der Einfachheit halber die Richtung der magnetischen Flussdichte der Kraftwirkungsrichtung gleichzusetzen (in Analogie zum elektrostatischen Feld). Damit würde er aber ein Radialfeld beschreiben mit auseinanderstrebenden Feldlinien, was nicht sein kann. Denn die Feldlinien müssen, da es sich um ein Wirbelfeld handelt, in sich geschlossen sein.
Paul_787
BeitragVerfasst am: 23. Nov 2010 14:04    Titel:

Kommando zurück: ich habe die Frage erst jetzt genau gelesen:
Zitat:
die Richtung der magnetischen Kraft auf einen Strom führenden Leiter als Richtung von der magnetischen Flussdichte definieren?
Paul_787
BeitragVerfasst am: 23. Nov 2010 14:02    Titel:

Hi GvC!
Dein Argument klingt zunächst überzeugend.
Anscheinend habe ich da in der Vorlesung nicht aufgepasst, denn
da erzählte man uns:



das x soll Kreuzprodukt heißen.
GvC
BeitragVerfasst am: 23. Nov 2010 11:04    Titel:

planck1885 hat Folgendes geschrieben:
warum kann man nicht einfach die Richtung der magnetischen Kraft auf einen Strom führenden Leiter als Richtung von der magnetischen Flussdichte definieren?


Weil das dem Wirbelcharakter des magnetischen Feldes widersprechen würde. Das magnetische Feld ist ein Wirbelfeld (mit in sich geschlossenen Feldlinien) im Gegensatz zum elektrostatischen und elektrischen Strömungsfeld, welche wirbelfrei sind.

Wie sollte man sonst den Durchflutungssatz herleiten können?
Paul_787
BeitragVerfasst am: 23. Nov 2010 09:47    Titel: Re: Magnetische Kraft/ magnetische Flussdichte

planck1885 hat Folgendes geschrieben:
Hi,

warum kann man nicht einfach die Richtung der magnetischen Kraft auf einen Strom führenden Leiter als Richtung von der magnetischen Flussdichte definieren?

Meiner Meinung nach liegt das an der Lorenzkraft (Drei-Finger-Regel).

Bin mir da aber nicht genau sicher!

Mfg Planck1858
Warum soll das nicht gehen, wenn man die magn. Flussdichte B vektoriell definiert?
planck1858
BeitragVerfasst am: 22. Nov 2010 19:48    Titel: Magnetische Kraft/ magnetische Flussdichte

Hi,

warum kann man nicht einfach die Richtung der magnetischen Kraft auf einen Strom führenden Leiter als Richtung von der magnetischen Flussdichte definieren?

Meiner Meinung nach liegt das an der Lorenzkraft (Drei-Finger-Regel).

Bin mir da aber nicht genau sicher!

Mfg Planck1858

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group