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Pieter
BeitragVerfasst am: 01. Nov 2010 17:19    Titel: Wandernde Hotspots bei Ultraschall?

Meine Frage:
Hallo alle.
Ich bin zwar kein Physiker, habe aber als Elektrotherapie-Dozent immer wieder mal meine Probleme mit dem Thema.
Vielleicht kann mir jemand zum Nachfolgenden etwas sagen?
Situation: Bei der Anwendung von therapeutischem Ultraschall zeigte sich in einer Untersuchung überraschend, dass die Erwärmung im menschlichen Muskelgewebe unerwartet homogen war. 1 MHz, gemessen auf 2.5cm und 5cm Tiefe: Erwärmungsraten gleich. 3 MHz, gemessen auf 0.8 und 1.6cm: dito (gleiche Intensitäten)
Erklärung der Untersucher: Reflektionen am Knochen hätten zu Interferenzen und in der Folge zu Hotspots geführt.
Frage: Wenn ich Ultraschall in einem homogenen Medium verabreiche, befinden sich die Hotspots ja immer im gleichen Bereich. Kann es sein, dass die Hotspots in einem IN-homogenen Medium (= Mensch) auf Grund der Reflektionen an den verschiedenen Grenzschichten im Nahfeld "wandern"? Und das es in der Folge zu einer homogenen Energieverteilung kommt/kommen könnte?
Ich würde mich enorm um eine Antwort und besonders auch um Referenzen freuen!
Grüße,
Pieter

Meine Ideen:
Naja, wenn der Schall auf ein Medium mit einer anderen Schallkennimpedanz trifft, kommt es zu Reflektionen. Wenn der Schallkopf dazu noch bewegt wird führt das zu einen, sagen wir mal ziemlichen "Durcheinander" im Schallbündel. Ich stelle mir vor, das die normalauftretende Hotspots nicht im gleichen Areal bleiben sondern eher "wandern" und dadurch das Gewebe homogener erwärmen als erwartet. Stimmig?

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