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derBollen
BeitragVerfasst am: 05. März 2010 08:35    Titel:

ja, die begründung ist gut. danke!
dermarkus
BeitragVerfasst am: 04. März 2010 21:21    Titel:

Damit etwas als Monitorprozess für Luminositätsbestimmung gut geeignet ist, würde ich direkt die von dir schon angeführten zwei Hauptpunkte anführen:

* Der Streuquerschnitt ist mit guter Genauigkeit bekannt

* Wirkungsquerschnitt und damit die Zählrate sind hoch.

Denn eine hohe Zählrate bedeutet ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis.
Und ein gut bekannter Wirkungsquerschnitt bedeutet, dass man beim Umrechnen von der im Detektor gemessenen Zählrate in die Anzahl Teilchen, die pro Zeiteinheit in dem beobachteten Teilchenstrahl fliegen, (= die Luminosität dieses Teilchenstrahles), nur dementsprechend kleine Fehler macht.
derBollen
BeitragVerfasst am: 26. Feb 2010 16:43    Titel: Bhabha-Streuung als Monitorprozess

hi,
ich wollte fragen, warum sich die bhabhastreuung, bei kleinem streuwinkel so gut als monitorprozess, d.h. zur luminositätsbestimmung eignet. ich weiß, dass wenn der streuwinkel gegen null geht, der wirkungsquerschnitt groß wird, was zu einer hohen zählrate führen sollte, was wohl gut ist, um die luminosität genau zu bestimmen. gleichzeitig ist natürlich noch der wirkungsquerschnitt des prozesses gut bekannt.

in meinem skript stand aber etwas von "klassischem grenzfall -> klassische elektrodynamik". ich sehe ein, dass wenn der streuwinkel klein ist
1. der hauptanteil im wirkungsquerschnitt vom streuprozess und nicht vom vernichtungsprozess kommt
2. der impulsübertrag gering und damit das virtuelle austauschphoton langwällig ist.

aber ist der klassische grenzfall in irgendeiner weise eine wichtige vorraussetzung für einen monitorprozess???

gruß bollen

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