| schnudl |
Verfasst am: 22. Mai 2009 07:29 Titel: |
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Du betrachtest den rechten Schwingkreis als Messobjekt. Um dessen Schwingungseigenschaften zu untersuchen, ist es erforderlich, diesen in regelmässigen Abständen "anzukicken" damit er anschliessend frei weiterschwingt (genauso würdest du es auch mit einer Kinderschaukel machen).
Wie kannst du das ankicken nun zuwegebringen? Wenn du den Schwinkreis direkt an die Rechteckspannung anschliesst, dann kann ja nichts schwingen, da die Spannung am Schwingkreis zu jedem Zeitpunkt vorgegeben ist (!). Beide Kanäle wären dann ausserdem identisch.
Koppelst du den Generator jedoch mit einer Kapazität, die viel kleiner ist als die Kapazität im Schwingkreis, so bekommt der Schwingkreis bei jeder Flanke immer einen kleinen Stromstoss und schwingt dann mehr oder weniger frei und weitgehend unbeeinflusst von Rest der Schaltung weiter - C' hat sich ja dann auf die Maximalamplitude aufgeladen und wirkt als Unterbrechung. Da C' viel kleiner als C ist, wird das Messobjekt in seinem Verhalten nicht stark beeinflusst (lose Kopplung). |
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