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dermarkus
BeitragVerfasst am: 27. Aug 2008 13:12    Titel:

Ja, das meint beides dasselbe.

Wenn man seine Messfehler aus der Statistik bestimmt hat, weil man ausreichend viele Messwerte dafür hat, dann macht es meist auch Sinn, die statistisch exakte Formel von Gauß zu nehmen. (Außer vielleicht in Fällen, in der dir (und vielleicht auch den Betreuern deines Praktikums?) eine schnelle Abschätzung des Größtfehlers schon für deine Zwecke reicht.)

Wenn man hingegen zum Beispiel wenige Messwerte hat und seine Messfehler deshalb sowieso nur als Größtfehler abgeschätzt hat, dann ist es dementsprechend natürlich auch oft sinnvoll, auch bei der Fehlerfortpflanzung nur die einfache lineare Formel für den Größtfehler zu nehmen.
Rainer1988
BeitragVerfasst am: 27. Aug 2008 06:35    Titel: Fehlerfortpflanzung

Hallo zusammen!
Ich habe ein kleines Problem bei der Fehlerrechnung.
Und zwar weis ich nicht, welche Formel ich bei der Fehlerfortpflanzung benutzen soll. Es gibt je zwei Arten von Fehlerfortpflanzung. Einmal die quadratische Fehlerfortpflanzungsformel von Gauß und die lineare Fortpflanzungsformel zur Berechnung des Größtfehlers.
Im Taschenbuch der Physik von H. Kuchling wird beschrieben, dass man die quadratische Fehlerfortpflanzungsformel benutzen darf, wenn man die Größen mehrmals gemessen hat und dann wird als Unsicherheit die Standardabweichung des Mittelwerts eingesetzt. Wenn man allerdings die Größen nur einmal gemessen hat, wird das lineare Fehlerfortpflanzungsgesetz benutzt.
In anderen Werken steht: "Kann man eine statistische Unsicherheit der Messabweichungen nicht
vorraussetzen, so verwendet man das lineare Fehlerfortpflanzungsgesetz."

Könnte mir das jemand noch mal erklären? ist das das selbe?

mfg Rainer

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